Der Polizeioberkommissar Benjamin Hörl, seit 2019 bei der PI Auerbach beschäftigt, hat bei der letzten Kommunalwahl auf der Arbeitnehmer-Eigenheimer-Liste kandidiert, einen 8. Platz erreichte und war somit erster Nachrücker des ausgeschiedenen Karl Fenk. „Mit Ben Hörl wird unser Stadtratsgremium mit einen jungen engagierten Kollegen aufgefüllt, der beruflich in unserer Stadt für Sicherheit und Ordnung sorgt“, hieß es nach der offiziellen Vereidigung bei der Sitzung des Vilsecker Stadtrats. Entsprechend neu besetzt wurden die Ausschüsse. Auch insofern, als Peter Lehner (CSU) seine Position als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses an Ludwig Pröls (CSU) abgegeben hat.
Die erste Abstimmung für den neuen Stadtrat Benjamin Hörl betraf den Bebauungsplan zum Verfahren für die Ansiedlung des Lidl-Einkaufsmarktes und eines Rossmann-Drogeriemarktes. Damit sich die beiden Märkte auch ansiedeln können sind verschiedene Verfahrensschritte notwendig, unter anderem auch de Änderung des Flächennutzungsplanes und das Aufstellgen eines Bebauungsplanes. „Parolen, dass Lidl und Rossmann nicht nach Vilseck kommen, sind absolut falsch und müssen zurückgewiesen werden“, stellte Bürgermeister Hans-Martin Schertl klar.
In Sachen Wohngebiet Brunnleite in Sorghof trug der Vertreter des Planungsbüros Renner-Hartmann-Consult dem Stadtrat einige Informationen vor. In Sorghof soll demnach an der Kürmreuther Straße ein Wohngebiet mit 20 Bauparzellen ausgewiesen werden. Damit der Bebauungsplan rechtskräftig werden kann, ist ein Satzungsbeschluss erforderlich, zuvor allerdings haben die Eigentümer mit der Stadt Vilseck einen städtebaulichen Vertrag zu schließen, der die Übergabe aller öffentlichen Einrichtungen wie Straße, Wasserleitung, Kanäle etc. regelt.
Den Charakter einer Bauvoranfrage hatte die Eingabe von Manuela Kelly, Eigentümerin des Anwesens Am Oberen Lohhof. Sie besitzt bereits einige spezielle Reitpferde und will nun ihre Zucht ausweiten. Dazu ist die Errichtung einer entsprechenden Halle notwendig, in der die Pferde artgerecht gehalten werden können. Der Stadtrat erteilte dazu das gemeindliche Einvernehmen.













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