Die Tarifverhandlungen für die Zivilbeschäftigten der U.S. Army in der Oberpfalz sind ohne Einigung geblieben. Die Gewerkschaft Verdi hat daraufhin weitere Streiks in den kommenden Tagen angekündigt. Laut einer Pressemitteilung soll der Streik in den handwerklichen Bereichen, einschließlich der Schwergerätewartung, am Montag und Dienstag in Grafenwöhr und Vilseck beginnen. „Gerade in diesen Bereichen sind die Auswirkungen der Streiks sofort sichtbar. Dieser tägliche Einsatz am Arbeitsplatz verlangt echte Anerkennung von Seiten der Arbeitgeber“, erklärte Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner.
Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung von zwei Euro pro Stunde für alle Beschäftigten und Auszubildenden bei einer Laufzeit von 12 Monaten. In der zweiten Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber ein Angebot von 2 Prozent bei mindestens 65 Euro Erhöhung vor, was die Tarifkommission als unzureichend bewertete. Eine zusätzliche Zulage von 5 Euro pro Schicht wurde für Feuerwehrleute angeboten. Trotz vielversprechender Diskussionen seien die Arbeitgeber am Ende zu keinen weiteren Zugeständnissen bereit gewesen, so Birner.
Die Tarifverhandlungen betreffen bundesweit alle Truppenübungsplätze der U.S. Army, Briten, Franzosen, Kanadier und der Nato mit Schwerpunkten in Bayern und Rheinland-Pfalz. In Bayern sind die Standorte in der Oberpfalz (Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels), Mittelfranken (Katterbach, Illesheim), Kempten, Garmisch-Partenkirchen und Sonthofen mit etwa 3.000 ortsansässigen Beschäftigten betroffen. Die Verhandlungen werden für die Arbeitgeberseite durch das Bundesfinanzministerium im Einvernehmen mit den Gaststreitkräften geführt, für die Beschäftigten durch die Gewerkschaft Verdi. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 24. März in Berlin angesetzt.
Diese Meldung basiert auf Informationen der Gewerkschaft ver.di und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.