Der Riedener Marktgemeinderat beschäftigte sich in der jüngsten Sitzung vor den Ferien mit der Neubeschaffung von Spielgeräten für den bei Familien beliebten Vilshofener Kinderspielplatz an der Bahnhofstraße. Über die Eltern vor Ort wurden die Hoffnungen auf eine Erneuerung der Geräte vor einiger Zeit ins Rathaus getragen. Weiter wurde bei einem Vorort-Termin festgestellt, dass einige Spielgeräte in die Jahre gekommen waren und ausgetauscht werden sollten.
Bürgermeister Erwin Geitner erklärte, dass man die Familien in Vilshofen mit ins Boot geholt habe und über die künftige Gestaltung des Kinderspielplatzes gesprochen worden sei. Ein Teil der Spielgeräte verbleibe weiterhin auf dem Gelände. Es sollen ein Spielhaus mit Klettermöglichkeit, Schaukelsitz, Niedrigseilgarten, Elefantenrutsche und ein ebenerdiges Trampolin neu installiert werden. Unter Einbeziehung der Kosten für die Fundamentierung wird sich die Investition auf etwa 22.500 Euro belaufen.
Spielplatz begrünen
Der Betrag wurde bereits im Haushalt eingeplant. Das Gremium stimmte einstimmig für die Investition in der genannten Summe. Josef Hollweck erkundigte sich, welche Geräte für die älteren Kinder vorgesehen sind. „Diese bestehen bereits, und deren Austausch ist nicht notwendig“, erklärte Bürgermeister Geitner. Marktrat und Jugendbeauftragter Christoph Frohmader befürwortete die Investition: „Ich finde, der Einsatz der Eltern in Vilshofen für einen kindgerechten Ort sollte auch honoriert werden.“ Den Aufbau der Geräte wird laut Geitner, auf Nachfrage von JU-Rat Sebastian Zapf, der Riedener Bauhof stemmen.
CSU-Rat Jürgen Färber regte an, auf der Straßenseite des Spielplatzes einen Nadelbaum zu pflanzen, der in Zukunft als Christbaum fungieren könnte. Die Vilshofener Eltern wollen auch mit einer gemeinnützigen Baumpflanzaktion den künftig sanierten Spielplatz begrünen.
Pfarrbücherei zieht um
Laut Bürgermeister Erwin Geitner ist der Umzug der Pfarrbücherei gerade ein heiß diskutiertes Thema. „Wir können mit den aktuell zwei Kindergartengruppen und der Krippengruppe nicht ins nächste Betreuungsjahr gehen, wegen der hohen Nachfrage“, so der Bürgermeister. Deshalb wird der bestehende Büchereianbau in eine zusätzliche Gruppe umgewidmet.
Laut Rathauschef hat die Riedener Kirchenverwaltung bereits eine Alternative im Auge. So soll die Pfarrbücherei im Untergeschoss des ehemaligen Kindergartens und jetzigen Tagespflege einziehen. Josef Weinfurtner wollte wissen, wie der erhöhte Bedarf zustande kommt. Geitner habe vom Kindergartenbetreiber Informationen erhalten, die für die künftigen fünf Jahre ermittelt worden seien.
Mittelweg in schlechtem Zustand
Marktrat Jürgen Färber informierte das Gremium über seine Teilnahme als Gemeindevertreter bei einer Veranstaltung des Bayernwerks, bei der die Themen Netzauslastung, Ausbau erneuerbarer Energien in der Region sowie Stromeinspeisungen und Speicherausbau behandelt wurden. Zudem durfte er für den Markt Rieden der Zeugnisverleihung an der Mittelschule Kümmersbruck beiwohnen und zeigte sich beeindruckt von deren Projekten.
Auf die kommenden Termine „25 Jahre Goaslandler“ am Freitag, 7. August, sowie die Riedener Kirwa wies Bürgermeister Erwin Geitner hin. Jugendbeauftragter Christoph Frohmader erinnerte daran, dass Familien das vielfältige Ferienprogramm der Gemeinden Ensdorf und Rieden in Anspruch nehmen sollten. Zuletzt machte Jürgen Färber deutlich, dass der Mittelweg in Rieden in einem derart schlechten Zustand ist, dass die Instandsetzung schnellstmöglich angegangen werden müsse.













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