Zum dritten Mal hintereinander erlebten die Vohenstraußer eine Kirchweih mit äußerst angenehmem Herbstwetter. Dementsprechend war der Markt auch bestens besucht, auch wenn die Kauflust an den Ständen immer mehr sinkt. „Die Leute kommen in Scharen, aber meistens schauen sie nur“, meinte einer der Anbieter.
Reger Betrieb war in den geöffneten Geschäften auszumachen. Heiß begehrt sind stets die Blumengestecke und Grabarrangements für das bevorstehende Allerheiligenfest. Bei den bunten Chrysanthemen der Gärtnerei Steinhilber aus Schirmitz wimmelte es geradezu vor Kunden. Lange Warteschlangen bildeten sich hin und wieder bei der Eisdiele Fiocco di Neve, die weit entfernt von einem Winterbetrieb waren. Die wärmenden Sonnenstrahlen luden die flanierenden Gäste zur kalten Schleckerei ein.
Wer es lieber deftiger mochte, kaufte sich eine Bratwurst- oder Steaksemmel bei Matthias Schick an dessen K.S.N. Outletstore oder schaute beim Vorarlberger und Bregenzwälder Bergkäse-Anbieter aus Österreich vorbei. Schick hatte noch dazu für Bewegung für die Kinder gesorgt und eine bunte Hüpfburg vor seinem Laden aufgebaut. Im Naschparadies warteten gebrannte Nüsse, Makronen oder Schokofrüchte auf Kunden. Kinderpunsch und Glühwein bereitete Familie Maier am Honigstand zu, die auch für viele andere gesunde und wohltuende Bienenprodukten warb.
Reiters Strumpfwaren hielten ein auswahlreiches Sortiment an wärmenden Materialien für die kalte Jahreszeit vor. Sogar ein Kinder-Karussell drehte in der für den Autoverkehr gesperrten Pfarrgasse Runde um Runde mit den kleinen Kirchweihbesuchern. Sie zogen ihre Eltern auch gleich einen Katzensprung weiter an den Spielwarenstand.
Nebenbei konnten die Besucher viele Freunde oder Bekannte treffen, ganz ungezwungen ins Gespräch kommen oder Neuigkeiten austauschen. Die Bereitschaftsvorsitzenden des Roten Kreuzes, Josef Solfrank und Heinrich Rewitzer, informierten Interessierte über Funktion und Bedienung des lebensrettenden Defibrillator und frischten auch das Wissen über die Standorte dieser Geräte innerhalb der Großgemeinde auf.





















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