Beim Mitarbeiterdankabend der evangelischen Kirchengemeinde herrschte in diesem Jahr regelrechte Aufbruchstimmung im Gemeindehaus. Deshalb schleppten Stadtpfarrer Dieter Schinke und Diakon Fabian Endruweit riesige Umzugskartons in den Saal, die mit vielen Symbolen gefüllt waren, die exemplarisch für die unterschiedlichsten Gremien und Gruppen standen. In diesen sei das ganze Jahr über viel Gemeinschaft zu spüren und deshalb nutzte die Verantwortlichen diesen Abend einmal allen ganz öffentlich für die ehrenamtliche Arbeit und das Einbringen in die Kirchengemeinde zu danken. „Sich aufmachen und mit einem Gefühl von Freiheit alte Sachen hinter sich zu lassen“, das sollte an diesem Abend gelingen.
Einen Umzug auf die Beine zu stellen, dazu braucht es aber viele Helfer, wie im Laufe der nächsten Stunden deutlich wurde. Mit einem Handy oder Tablet, das Stadtpfarrer Schinke aus dem Karton fischte, sei der Arbeitskreis Internet gemeint, der sich für die Öffentlichkeitsarbeit stark macht und Menschen übers Netz verbindet. Ein Bibelversen-Buch stand stellvertretend für den Besuchsdienst. Diese Mitarbeiter können gut zuhören, geben Zuspruch und verleihen der Kirchengemeinde ein Gesicht oder sind einfach nur da, war zu vernehmen. Ein Atlas oder ein Reisebuch könnten den evangelischen Frauenbund beschreiben, der die unterschiedlichsten Unternehmungen organisiert und interessierte Leute einlädt. Für die Redaktion des Gemeindebriefs zeigte Endruweit Turnschuhe, denn die Helfer müssten viele Berichte und Termine zusammentragen und die gedruckten Gemeindebriefe zu den Kirchenmitgliedern austragen. Dass die Rahmenbedingungen im Haus für Kinder Gottfried Sperl passen, dafür sorgt der Hilfsverein das ganze Jahr über, für den ein kleines hölzernes Spielzeughaus stand. „Weil ihr im positiven Sinne bei den Konfis, den Gottesdiensten aber auch in der Gemeinde aufmischt und anpackt“, wählte Endruweit als Beispiel einen Quirl für die Jugend aus. Ohne die Leute die sich in der Kirchenmusik engagieren, wäre es sehr leise in einer Gemeinde und es müssten Tonträger aufgelegt werden. Deshalb markierte ein CD-Player die Arbeit des Kirchenchors, Chor „Vivace“, Posaunenchor, Band und die verschiedensten Organisten.
Eine Wolke aus Papier symbolisierte das Haus für Kinder. Endruweit sagte „Dank für das Engagement und die liebevolle Arbeit mit Herz.“ Die Mitarbeiter hätten am Beginn des Schuljahres ein Armband bekommen mit der Aufschrift „Sie schickt der Himmel“. Genau das sei auch so gemeint. Wenn es die Lektoren, Prädikanten und Mesner nicht gäbe, würde es an vielen Gottesdienststationen und bei vielen Gelegenheiten dunkel bleiben, deshalb nahm Dieter Schinke eine Kerze in die Hand. Einen Baustrahler wählten die Initiatoren für das Kinderbibelwochen-Team aus, „weil ihr die Kinder zum Strahlen bringt mit Euren Ideen und guter Laune“. Mit einem Fußballnationalmannschaftstrikot erklärte Dieter Schinke die Arbeit des Kirchenvorstands: „Unsere Mannschaft, unsere Auswahl, jeder besetzt eine wichtige Position, bringt Fähigkeiten und Teamgeist mit.“ Die Gemeinschaft der Teams von Familienkirche „Regenbogen“ und der Kindergottesdienste verdeutlichte ein bunter großer Regenschirm. „Ihr macht Gottes Segen für die ganze Familie spürbar.“ Eine Kaffeekanne brachte die Anwesenden auf die Spur des Seniorenkreises.
Pfarrer Schinke dankte allen, die sich in der Kirchengemeinde für Gastfreundlichkeit und Offenheit einsetzen, damit sich Menschen regelmäßig im Gemeindesaal treffen können. Das Gotteslob verband Endruweit mit der Ökumene und der Simultankirche und mit einer Sammelliste und einer Dokumentation mit zu erledigenden Aufgaben wurden jene Helfer einbezogen, die immer zur Stelle sind, bei den Menschen für gute Zwecke sammeln und überall dort anpacken, wo es nötig ist, wie zum Beispiel beim Gemeindefest. Bei einem gemeinsamen Essen am Büffet wurden die verschiedensten Themen launig durchgesprochen und die wohltuende Gemeinschaft gepflegt, so dass die Stunden des Treffens viel zu schnell zu Ende gingen.














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