03.01.2021 - 13:55 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Außergewöhnliches Jahr für Pfarrei Vohenstrauß

Vieles wurde 2020 wegen der Corona-Pandemie auf den Kopf gestellt, auch in der katholischen Pfarrgemeinde Vohenstrauß. Das wirkt nach.

Es waren viele inständige Bitten, die von den Gläubigen in den beiden Jahresschlussgottesdiensten an die Krippe in der Stadtpfarrkirche getragen wurden. Die Menschen sehnen sich nach Normalität.
von Elisabeth DobmayerProfil

Dekan Alexander Hösl schaute in zwei Jahresschlussgottesdiensten in der katholischen Stadtpfarrkirche auf ein Jahr zurück, das vieles auf die Probe gestellt hat. „Wie gut tut es da, darauf zu vertrauen, dass wir mit all dem nicht alleingelassen sind. Vorschriften, Regelungen, Verbote haben vor der Kirchentüre nicht haltgemacht."

„Immer wieder durften wir aber auch Licht erfahren und erleben mitten im Lockdown, im Ausnahmezustand, in der Finsternis“: Menschen, die füreinander da waren, mit Worten wie „Wir vermissen euch“, oder „Alles wird gut“, oder „Wer braucht Hilfe? Ich bin für euch da“.

Papst Franziskus rief am Abend des 27. März zu Beginn der Pandemie auf dem verregneten Petersplatz in Rom allen Menschen Hoffnung zu. Er feierte einen Gottesdienst. Sein feierliches Bittgebet für ein Ende der Corona-Pandemie hielt er vor einer Marien-Ikone und dem römischen Pestkreuz aus dem Jahr 1522. "Dies war nicht nur eine außerordentliche Geste und ein historischer Moment, es war möglicherweise die wichtigste Stunde seines Pontifikats. Der Papst hatte sich entschlossen, zu den katholischsten Instrumenten gegen die Pandemie zu greifen, indem er die Gottesmutter anflehte und mit dem im allerheiligsten Sakrament des Altares gegenwärtigen Gottessohn der Stadt und dem Erdkreis den Segen spendete," sagte Hösl.

In Vohenstrauß wurden 27 Kinder wurden getauft, 57 empfingen die Erstkommunion und 56 wurden gefirmt. Dazu kommt eine einzige kirchliche Trauung. 50 Menschen aus der Pfarrgemeinde starben. 50 Lichter standen symbolisch im Gottesdienst für jede einzelne Person.

"Möge Gottes Gnade, seine Liebe und sein Friede in diesen neuen 365 Tagen auf uns allen und auf unserer Kirche und auf unserer Gemeinde sein,“ wünschte Hösl. Hans-Josef Völkl, Sarah Klos, Christin Mack, Florian Eckl und Lena Rötzer gestalteten die beiden Jahresschlussgottesdienste musikalisch.

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