Der Bauhof hat mit dem Ausbau des kleinen Verbindungssteigs zwischen Stadthalle und Wernberger Straße, unmittelbar angrenzend an die Grundstücke hinter der Friedrichsburg, begonnen. Für den SPD-Ortsverein mit Stadtrat Bernd Koller, stellvertretendem Vorsitzenden Manuel Dippold und Christian Messer Grund, sich ein Bild über die Planungen und den Ausbau zu machen. Dazu luden sie den Verkehrssachbearbeiter, Polizeihauptkommissar Jakob Stahl von der Vohenstraußer Inspektion sowie Fritz Lang, dessen Tochter das angrenzende Grundstück bebaute, zu dieser Ortsbesichtigung ein.
Seit vielen Jahren bemühte sich die Stadt, dort den Weg breiter auszubauen, da die Abkürzung von vielen Fußgängern in Richtung Stadthalle genutzt wird. Auch für die Schüler aus dem neuen Baugebiet „Sommerwiesen“ ist eine willkommene Wegstrecke zum Vohenstraußer Schulzentrum. Bisher scheiterte das Vorhaben jedoch am notwendigen Grunderwerb. Ein Besitzerwechsel des angrenzenden Ackers ermöglichte nun die neue Bewertungslage. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer ist es mit dem neuen Grundstückseigentümer, der sich äußerst kooperativ zeigte, gelungen, eine erfolgreiche Einigung für den Ausbau zu erzielen. Laut Außendienstleiter Karl Frey wird derzeit ein gemeinsamer Rad- und Fußweg, auf einer Länge von 125 Metern, mit einer Mindestbreite von 2,50 Metern geschaffen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 23 000 Euro. Entlang der Feldfläche soll nach Fertigstellung eine Bepflanzung den Fuß- und Radweg einsäumen. Eine Beleuchtung ist derzeit allerdings wegen der zunehmenden Lichtverschmutzung nicht geplant, da sich am Beginn und Ende der Ausbaustrecke eine Straßenlaterne befindet.
Koller als langjähriger Schulweghelfer ist es ein großes Anliegen, dass insbesondere Kinder, die diesen Weg nutzen nicht frontal auf die Wernberger Straße und demzufolge direkt gegenüber der Einmündung der Straße „Hinter’m Schloss“ treffen. Er plädierte für eine bauliche Wegführung zum wenige Meter entfernten Lotsenübergang in der Wernberger Straße, um damit den Kindern ein sicheres Überqueren zu gewährleisten. Deswegen hatte Bernd Koller den Anrainer des Gartengrundstücks mit eingeladen, da er es als sinnvoll ansehe, den Fuß- und Radweg in gleicher Fahrbahnbreite bis an den Überweg zu bauen. Fritz Lang erklärte dazu grundsätzliche Bereitschaft. Außerdem regte Koller an, den Bordstein behindertengerecht abzusenken. Der Verkehrssachbearbeiter begrüßte den Ausbau und die eingebrachten Vorschläge. Bisher sei laut Frey eine Schrankenabgrenzung angedacht. Den schnellen Baubeginn hatte man wegen der bevorstehenden Frühjahrsaussaat nun bevorzugt in Angriff genommen, erklärte Bürgermeister Wutzlhofer.













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