16.06.2021 - 12:20 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Bayern-Fanclub: 500 Euro für die Kinderkrebshilfe

Corona machte es noch schwieriger den Familien mit schwerst- und krebskranken Kindern adäquate Hilfe zukommen zu lassen. Jetzt öffnete auch der FC-Bayern-Fanclub erneut die Vereinskasse für diesen Zweck.

FC-Bayern-Fanclub-Vorsitzender Josef Maier (rechts) und Schatzmeister Stefan Schäftner (links) übergeben an den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord 500 Euro für Familien mit schwerst- und krebskranken Kindern.
von Elisabeth DobmayerProfil

Wenn der Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord, Herbert Putzer, auf einem Fußballfeld auftaucht, dann steht meist eine Spendenüberraschung an. Der FC-Bayern-Fanclub hatte die Spendierhosen angezogen und an die Hilfsorganisation 500 Euro übergeben. Tapfer gehen viele Kinder mit der Krebserkrankung um. Den Eltern fällt das meist nicht so leicht, denn zur furchtbaren Diagnose kommen oftmals plagende finanzielle Sorgen. "Wir wissen um die finanzielle Notlage in diesen Familien", sagt Fanclubchef Josef Maier, der sich immer wieder für soziale Spenden stark macht.

Aktuell werden von der Kinderkrebshilfe 116 Familien betreut, berichtete Putzer. „Gerade im Hinblick auf die Corona-Zeit war es nicht gerade einfach, den betroffenen Familien zu helfen.“ Ob bei der Maskenbeschaffung, Haushaltshilfen oder Fahrtkosten in die Kliniken, die Organisation griff den Familien wo immer möglich unter die Arme. „Wenn ein Kind krank ist, leidet die ganze Familie.“ Es sei unvorstellbar, wie sich ein kleines beschauliches Glück von einer Minute auf die andere verändern könne, wenn ein Arzt so eine schlimme Diagnose stelle.

Im vergangenen Jahr leistete die Kinderkrebshilfe 251 000 Euro an Unterstützung. Dieses Geld müsse erst einmal gesammelt werden, machte Putzer deutlich. Es war nicht das erste Mal, dass der FC-Bayern-Fanclub Putzer eine großzügige Spende überreichte. Hier wisse man, dass das Geld bestens angelegt und in schwierigen Situationen ein Lichtblick für die Familien der schwerstkranken Kinder sein könne. „Die Krankengeschichten der Mädchen und Buben lassen einem nicht kalt“, gesteht Putzer. Dies sei für ihn der Antrieb.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.