Wenn Josef Schuller runden Geburtstag feiert, dann ist die Rotkreuzgemeinschaft nicht weit. Am Samstag stand der Jubilar im Gasthof „Grüner Baum“ zu seinem 80. Geburtstag im Mittelpunkt. Bis heute ist der Vohenstraußer ein unverzichtbares Mitglied in der BRK-Bereitschaft, wenn es um den Blutspendedienst geht. Im Küchenteam leistet er einen großartigen Beitrag, damit die Blutspende- oder bei anderen Gelegenheiten Seminarteilnehmer kulinarisch versorgt werden. Unvergessen sind auch die Einsätze bei der anrollenden Flüchtlingswelle als er Teil der Betreuungsgruppe war, die oft alarmiert wurde – auch mitten in der Nacht.
ILS-Leiter Herbert Putzer und Bereitschaftsleiter Stephan Kraus würdigten die Verdienste entsprechend. Am 2. Februar 1939 wurde Josef Schuller im Waidhauser Ortsteil Hörlmühle geboren. Nach der Schulzeit erlernte er in Moosbach bei der Firma Graf den Beruf des Maschinenschlossers. Seine Vielfältigkeit bewies er bei den unterschiedlichsten Firmen. Nach einer Zeit auf Montage war Schuller als Fahrer beim Fuhrunternehmen Baier in Altenstadt angestellt. Danach arbeitete er bei der Firma Heizung Bauer und in der Hosenfabrik Hölzl als Fahrer und Hausmeister. Nach seiner letzten Station bei der Firma Hertel ging er in den wohlverdienten Ruhestand.
Am 3. März 1963 gab er in der katholischen Stadtpfarrkirche der Vohenstraußerin Elisabeth Gebert sein Ja-Wort. Tochter Cornelia machte die Ehe perfekt. Vor allem Schullers einziger Enkel Nico ist der ganze Stolz des Großvaters. Nach schwerer Krankheit verlor Schuller bereits am 12. Oktober 2000 seine Ehefrau. Was Hunde alles vermitteln können, sollte sich zwei Jahre später beweisen, als Karolina Wüst mit ihrem Berner Sennenhund „Sam“ den Senior kennen und lieben lernte, weil sie auf der Suche nach einem geeigneten Hundesitter war. Sieben Jahre später traute Bürgermeister Andreas Wutzlhofer das Paar, und Schuller zog vom Braunetsriether Weg in die Mitte der Stadt an den Marktplatz.
Ein tiefer Einschnitt im Leben des Seniors war auch der plötzliche Tod seines Schwiegersohns Klaus Koller vor knapp zwei Jahren. Nicht nehmen ließen es sich ebenso die Söhne seiner Ehefrau, Florian und Christoph, dem Jubilar die besten Wünsche zu übermitteln. Letzterer war sogar eigens aus Niedernbayern angereist. Mit den Enkeln Leon, Leonie, Moritz und Amelie überbrachten sie Schuller die besten Glückwünsche. Dekan Alexander Hösl und Pfarrgemeinderätin Kunigunda Hanauer sowie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer waren bei der Feier ebenfalls mit von der Partie.













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