17.03.2020 - 11:45 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Erstmals MTA-Zwischenprüfung in Vohenstrauß

Julius Kellner (links) demonstriert gerade sein Wissen über die Knotenkunde. Anton Schwägerl überwacht die Richtigkeit.
von Elisabeth DobmayerProfil

Erstmals wurde bei der Vohenstraußer Stützpunktwehr eine Zwischenprüfung des reformierten MTA-Lehrgangs (Modulare Truppausbildung) durchgeführt. Sechs Probanden blieben von den anfänglich 15 Mitstreitern aus den Feuerwehren der Großgemeinde übrig, berichtete Stadtkommandant Mario Dobmayer, der diese Ausbildung mit den Ortsteilkommandanten forcierte. Nach wie vor werde die Blockausbildung in fünf Einheiten beibehalten. Allerdings sei die MTA-Ausbildung nun etwas modernisiert worden.

Die Teilnehmer müssen mindestens 15 Jahre alt sein und mindestens 16 Jahre für die geforderte Zwischenprüfung. Dieses Alter sei gleichzeitig Grundvoraussetzung für die Nachwuchsfeuerwehrkräfte, um aktiv mit zum Einsatz fahren zu dürfen, wenn auch außerhalb des Gefahrenbereichs, betonte Dobmayer. An die erfolgreich abgelegte Zwischenprüfung schließen sich noch viele Einsatz- und Übungszeiten an. Neben den 50 Theoriefragen, die Kreisbrandmeister Christian Demleitner aus Tännesberg überwachte, wurden vier verschiedene praktische Aufgaben aus einem Pool von zehn vorgegebenen Einheiten ausgewählt.

So mussten die Probanden Bedienung und Handhabung des Funkgeräts vorführen, Erste-Hilfe-Maßnahmen an einer bewusstlosen Person demonstrieren und verschiedene Knoten anfertigen, die bei Einsätzen zum Tragen kommen. Außerdem stellten die angehenden Feuerwehrkräfte die Inbetriebnahme eines Hydranten unter Beweis. Die Ausbildung liegt ab sofort noch mehr in der Verantwortung der Feuerwehr vor Ort und wird nicht mehr über die Kreisfeuerwehrführung abgewickelt. Viel Freude kam bei den Teilnehmern auf, als der zuständige Kreisbrandmeister für Ausbildung, Andreas Götz aus Neudorf bei Georgenberg verkündete, dass alle Nachwuchskräfte die Zwischenprüfung erfolgreich bestanden hätten. Teilnehmer waren: Johanna Bauer aus Kaimling sowie Julius Kellner, Maximilian Süss, David Weig, Simon Weig und Thomas Weig aus Vohenstrauß.

Jeder der Probanden zeigte wie es richtig geht, denn das Bestehen der Prüfung war für die weitere Laufbahn wichtig.
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