Die parkenden Fahrzeuge im Kurvenbereich der Wernberger Straße auf Höhe des Cafés „Carpe Diem“ brachte Bernd Koller bei der Bürgerversammlung im Rathaus ins Gespräch. Wegen der geringen Fahrbahnbreite dürften dort sowieso keine Autos parken, entgegnete Wutzlhofer. Mit diesem Straßenzug befasste sich auch schon der Verkehrsausschuss, erinnerte Anna Wutzlhofer. Auch sie habe dieses Parkproblem schon einmal im Stadtrat vorgebracht. Außerdem sei die Haltelinie „Bei Rot hier halten“ an der Abzweigung zur Wallstraße nicht mehr gut zu sehen, erinnerte Koller an eine weitere Feststellung seinerseits.
An der Straße „Am Bahndamm“ regte Hans-Peter Ondrich einen Ausbau an, um den vielen Autofahrern aus dem westlichen Wohngebieten eine bessere Anbindung an die Umgehungsstraße zu ermöglichen. Zwangsweise fahre man im Begegnungsverkehr aufgrund der geringen Ausbaubreite auf die Bankette, die dann beschädigt werden. Diese werden seitens der Stadt dreimal pro Jahr aufgefüllt, informierte Frey. „Der Ausbau würde wirklich Sinn machen“, meinte der Bürgermeister, der selbst fast täglich diesen Straßenzug nutzt. Der Straßenausbau würde der Stadt jedoch relativ teuer kommen, da dort unterhalb des Bocklradlwegs die Entwässerung ebenfalls kommunal geregelt werden müsste. Der fehlende Unterbau sei ein weiteres Problem, sagte Frey. „Wenn der Straßenzug ausgebaut wird, dann muss er auch eine vernünftige Breite bekommen.“ Frey will nun die Kosten für einen möglichen Ausbau ermitteln und dem Stadtrat zur Diskussion vorlegen.
Stadtrat Heinrich Rewitzer meinte schließlich angesichts der vorgebrachten Einwände zum unrechtmäßigen Parken, dass Vohenstrauß offensichtlich keinerlei „echte“ Probleme habe. Zu den Parksündern meinte er nur: „Jeder Bürger kann ein Foto vom Falschparker bei der Polizei vorlegen, die Uhrzeit notieren und diese Verkehrsordnungswidrigkeit konsequent zur Anzeige bringen. Jedoch sollte demjenigen auch klar sein, dass er dann als Zeuge dazustehen muss.“
„Was in Vohenstrauß das ganze Jahr über an Veranstaltungen geboten wird, ist wirklich toll“, fasste Rainer Gebert positiv zusammen. Man lebe gerne in der Großgemeinde. Weiter wollte er vom Bürgermeister die Planungen bezüglich des Straßenausbaus in der Pleysteiner Straße und der näheren Umgebung wissen. Rundum seien ja mittlerweile viele Straßen erneuert. Wutzlhofer äußerte sich dahingehend, dass auch zeitnah oder mittelfristig die Von-Löffelholz-Straße, in der Gebert wohnt, an der Reihe sei.
Starke Verunreinigungen am Betriebsgebäude beim Brauchwasserreservoire an der Straße zum Pflegeheim Dr. Loew stören Josef Hammer. Mittlerweile sei er bei den jungen Leuten, die sich dort aufhalten „Der beliebteste Mann mit Hund“, denn er spreche die Jugendlichen auch an und verjage sie. Hammer schlug vor, die Büsche dort auszuschneiden, um den Jugendlichen die Anonymität zu entziehen. Sobald die Sicht freier sei, nehmen die Treffen wieder ab. „Die Verunreinigung dort ist hoch.“ Ganz schlimm sei es auch am Überlauf, ein paar Meter weiter. Der Vandalismus ist natürlich der Stadt ein Dorn im Auge, versicherte Wutzlhofer. Sogar an der Elektroinstallation hätten sich die jungen Leute an der technischen Einrichtung der Stadt Vohenstrauß schon zu schaffen gemacht. „Davon geht Lebensgefahr aus.“ Die Kinder hätten am Schaltkasten, unwissentlich wie sie waren, Gewalt geübt und diesen sogar beschädigt, berichtete der Bürgermeister.


















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