Schüler der Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule werden fit für die Zukunft und realisieren mit 3D-Druck, CNC-Technik und Robotern modernen und zeitgemäßen Unterricht. Zudem bauen und fördern sie dadurch Beziehungen zu Betrieben aus. Die Ausbildung in MINT-Fächern ist in Zeiten der Digitalisierung wichtiger als je zuvor.
Im Projekt Taff (Talente finden und fördern) an der Bildungsstätte arbeiten und programmieren die beiden Fachlehrer und gleichzeitig Taff-Multiplikatoren Rudolf Schopper (Fachberater) und Wendelin Dürr (Fachlehrer) jetzt neuerdings parallel an fünf 3-D-Druckern, acht Robotern und einer CNC-Fräsmaschine. Die Schüler profitieren auf unterschiedliche Arten von der Nutzung der neu angeschafften Technik: Schopper hat sich auf den Einsatz von programmierbaren Robotern spezialisiert, die von Schülern zunächst zusammengebaut und anschließend am Computer mit Programmen bestückt werden. Der Fachberater im Landkreis Neustadt/WN und der Stadt Weiden freut sich außerordentlich über die neue Technik und möchte alle Schulen und Fachkollegen für den Einsatz dieser Technologien begeistern.
Bei Dürr lernen die Schüler dagegen die innovative Technologie des 3-D-Drucks und der CNC-Technik ein- und umzusetzen. „Das ist enorm wichtig, da vor allem der 3-D-Druck in Zukunft zunehmend bedeutender wird und man von tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen durch diese Technologie ausgeht“, informierte der Fachlehrer.
Dank des 3-D-Druck können komplexe Theorien vereinfacht und verständlicher dargestellt werden. Die Kinder werden stärker mit einbezogen und zum eigenen Nachdenken und zu Problemlösungen angeregt. So profitieren die Schüler besonders in den MINT-Fächern, die meist die größten Verständnisprobleme mit sich bringen. „Aber auch für den Einsatz in Kunst, Technik und Erdkunde ist der 3-D-Druck in unserer Schule eine Bereicherung“, versicherte Dürr.
Alle Geräte werden sowohl in den laufenden Technikunterricht eingeflochten sowie ab nächstem Schuljahr im Informatikunterricht zum Einsatz kommen. Als externer Partner haben die Pädagogen die Firma Leistritz aus Pleystein gewonnen, vertreten durch Ausbildungsleiter Markus Schwandner, in dessen Lehrlingswerkstatt seit nunmehr zwei Schuljahren regelmäßig Praxistage für die Technikschüler der Mittelschule Vohenstrauß stattfinden. Ziel dieser Tage sind die Erstellung eines kleinen Werkstücks sowie mit den Lehrlingen ins Gespräch zu kommen und so praxisnah mehr Informationen über den Ausbildungsberuf des Zerspanungsmechanikers zu erhalten. Schwandner begrüßte die innovative Technik an der Mittelschule und sieht einer weiteren, vertieften Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule sehr positiv entgegen. Konrektor Richard Troglauer gefällt die Entwicklung an seiner Schule und unterstützt die Projekte bei der Stundenplanung. Der Stadt galt der Dank der Lehrer für die professionelle Ausstattung und die dafür zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel.













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