Nach einjähriger Pause lebte der Josefi-Umzug in der Pfalzgrafenstadt wieder auf und die Besucher kamen diesmal aus allen Ecken, um bei diesem Spektakel dabei sein zu dürfen. Als habe die Pause einen positiven Auftrieb verursacht. Angefangen von Kreisbäuerin Josefine Kick aus Kleinschwand, Altbürgermeister Josef Zilbauer, Roggensteins Kapellmeister Josef Wolfrath, Stadtrat Josef Haberkorn bis zu Josef Eckl aus Waldau, Josef Dobmayer und Josef Gollwitzer aus Wittschau oder den 84-jährigen Josef Eger aus Neumühle, der von Beginn an immer mit dabei war und deshalb natürlich als ältester Josef auf dem Hundewagerl ganz vorne Platz nehmen durfte. Auch drei Josefines waren zum Rathaus gekommen. Neben Kick war wieder die dreieinhalbjährige Josefine Messer mit an Bord und heuer erstmals die gleichaltrige Josefine Thumann.
Der Weidner Zug- und Begleithundeverein mit dem ehemaligen Zoiglwirt Jürgen Schittenhelm spannten nicht nur Labradorhündin „Lucy“ und den Rhodesien Ridgeback „Shani“ ein sondern auch „Chesper“, „Ronia“, „Bruno“ und „Akimo“. Chihuahua „Mazikeen“ durfte vor lauter Zittern auf dem Arm seiner Besitzerin Platz nehmen oder sich auf dem Rücken der anderen Hunde im Fell wärmen. Obwohl eigentlich der Frühling vor der Tür stehen sollte, war es bitter kalt. „Sam“ und „Sheela“ zogen den „d’Eisenbahn“-Zoigl-Express mit den Bierfässern, der vor zwölf Jahren zum ersten Mal am Josefitag über den Marktplatz rollte. „Mein ganzes Herzblut hängt daran“, bekennt sich Schittenhelm zu diesem internen Festtagsprojekt und freute sich riesig über diese Neuauflage. Genauso wie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, der dazu auch die „Straßenmusikanten“ aus Moosbach, unter Leitung von Johannes Gruber willkommen hieß, die zünftig aufspielten und den Zug über den Marktplatz geleiteten. Erstmals war auch Hauptmann Marcus Eckert, von der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach, auf Einladung des Stadtoberhaupts, mit von der Partie und feierte den Josefitag gebührend mit. Zoiglwirt Günter Reiser begleitete die Delegation ebenfalls und empfing die Gäste anschließend in seiner Wirtschaft.
























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