Vohenstrauß
20.03.2019 - 10:25 Uhr

Josefiumzug kommt an

Nach einjähriger Abstinenz haben offenbar viele Josefs, Josefines und Seppls Lust auf den Umzug. Trotz der Kälte reihen sie sich hinter den Hundegespannen ein.

Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Ganz vorne durfte der 84-jährige Josef Eger als ältester Josef auf dem Hundewagerl Platz nehmen. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Ganz vorne durfte der 84-jährige Josef Eger als ältester Josef auf dem Hundewagerl Platz nehmen.

Nach einjähriger Pause lebte der Josefi-Umzug in der Pfalzgrafenstadt wieder auf und die Besucher kamen diesmal aus allen Ecken, um bei diesem Spektakel dabei sein zu dürfen. Als habe die Pause einen positiven Auftrieb verursacht. Angefangen von Kreisbäuerin Josefine Kick aus Kleinschwand, Altbürgermeister Josef Zilbauer, Roggensteins Kapellmeister Josef Wolfrath, Stadtrat Josef Haberkorn bis zu Josef Eckl aus Waldau, Josef Dobmayer und Josef Gollwitzer aus Wittschau oder den 84-jährigen Josef Eger aus Neumühle, der von Beginn an immer mit dabei war und deshalb natürlich als ältester Josef auf dem Hundewagerl ganz vorne Platz nehmen durfte. Auch drei Josefines waren zum Rathaus gekommen. Neben Kick war wieder die dreieinhalbjährige Josefine Messer mit an Bord und heuer erstmals die gleichaltrige Josefine Thumann.

Der Weidner Zug- und Begleithundeverein mit dem ehemaligen Zoiglwirt Jürgen Schittenhelm spannten nicht nur Labradorhündin „Lucy“ und den Rhodesien Ridgeback „Shani“ ein sondern auch „Chesper“, „Ronia“, „Bruno“ und „Akimo“. Chihuahua „Mazikeen“ durfte vor lauter Zittern auf dem Arm seiner Besitzerin Platz nehmen oder sich auf dem Rücken der anderen Hunde im Fell wärmen. Obwohl eigentlich der Frühling vor der Tür stehen sollte, war es bitter kalt. „Sam“ und „Sheela“ zogen den „d’Eisenbahn“-Zoigl-Express mit den Bierfässern, der vor zwölf Jahren zum ersten Mal am Josefitag über den Marktplatz rollte. „Mein ganzes Herzblut hängt daran“, bekennt sich Schittenhelm zu diesem internen Festtagsprojekt und freute sich riesig über diese Neuauflage. Genauso wie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, der dazu auch die „Straßenmusikanten“ aus Moosbach, unter Leitung von Johannes Gruber willkommen hieß, die zünftig aufspielten und den Zug über den Marktplatz geleiteten. Erstmals war auch Hauptmann Marcus Eckert, von der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach, auf Einladung des Stadtoberhaupts, mit von der Partie und feierte den Josefitag gebührend mit. Zoiglwirt Günter Reiser begleitete die Delegation ebenfalls und empfing die Gäste anschließend in seiner Wirtschaft.

Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an.
Gleich drei Josefines waren heuer mit von der Partie. Bild: dob
Gleich drei Josefines waren heuer mit von der Partie.
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an.
Kreisbäuerin Josefine Kick aus Kleinschwand bekam einen Ehrenplatz zugewiesen. Bild: dob
Kreisbäuerin Josefine Kick aus Kleinschwand bekam einen Ehrenplatz zugewiesen.
Die "Straßenmusikanten" aus Moosbach unter Leitung von Johannes Gruber begleiteten das Spektakel musikalisch. Bild: dob
Die "Straßenmusikanten" aus Moosbach unter Leitung von Johannes Gruber begleiteten das Spektakel musikalisch.
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Die Hunde warten nur noch auf das Kommando zum Start. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Die Hunde warten nur noch auf das Kommando zum Start.
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an.
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an.
Der Josefiumzug kam heuer bestens an. Bild: dob
Der Josefiumzug kam heuer bestens an.
Der Weidner Zug- und Begleithundeverein mit Jürgen Schittenhelm (links) war beim Josefiumzug wieder zur Stelle. Bild: dob
Der Weidner Zug- und Begleithundeverein mit Jürgen Schittenhelm (links) war beim Josefiumzug wieder zur Stelle.
Damit hätte Kreisbäuerin Josefine Kick bestimmt nicht gerechnet, dass sie am Josefitag gleich einen Logenplatz zugewiesen bekommt. Bild: dob
Damit hätte Kreisbäuerin Josefine Kick bestimmt nicht gerechnet, dass sie am Josefitag gleich einen Logenplatz zugewiesen bekommt.
 
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