14.05.2020 - 10:08 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Kartonagen bleiben einfach im Regen stehen

Für Ärger bei vielen Bewohnern sorgte am Montag die Papier- und Kartonagenabfuhr. Die neben der blauen Tonne bereitgestellten Kartonagen blieben einfach liegen. Aber wohin damit? Container laufen seit Tagen über.

Wohin mit den Kartonagen. An vielen Containerstandorten im Stadtgebiet präsentiert sich das selbe Bild. Die Container quellen über. Was nicht reinpasst wird einfach nebenan entsorgt. Die neben der blauen Tonne zur Entsorgung bereitgestellten Kartonagen blieben am Montag einfach im Regen liegen, da die Kapazitäten des Abfuhrunternehmens nicht ausreichten. Viele Leute waren sauer.
von Elisabeth DobmayerProfil

Die jüngste Papiertonnen- und Kartonagenabfuhr hat bei vielen Bürgern für Ärgernis gesorgt. Etliche neben der Tonne abgestellten Kartonagen blieben einfach im Regen liegen oder wurden sogar noch auf der Fahrbahn und dem Gehsteig verteilt. Tags darauf wurde in „Der neue Tag“ gemeldet, Kartonagen nur zerkleinert in die Sammelgefäße zu geben. Neben der Papiertonne abgelegte zerkleinerte oder flach zusammengelegte Kartonagen oder Schachteln können nur in Ausnahmefällen mitgenommen werden und nur bis zu einer Menge von einer halben Papiertonnen-Füllung. Im Stadtgebiet waren die Papiercontainer am Montag proppenvoll. Kurzerhand wurden die Kartonagen einfach neben den Containern abgestellt. An sämtlichen Containerstandorten in und um Vohenstrauß zeigte sich das selbe Bild. Außerdem sollten in den landkreiseigenen Containern nur Kartonagen aus dem Privathaushalt landen.

Carmen Neubauer von der Entsorgungsfirma Bergler aus Weiherhammer bestätigte die geänderte Mitnahmepraxis aufgrund der zunehmenden Flut an Kartonagen. Bei den festgelegten Touren reiche einfach die Aufnahmekapazität nicht mehr aus. Dass die Bürger ihre leeren Verpackungen vermehrt zu den Papierinseln bringen, bestätigte ebenfalls eine Mitarbeiterin der Firma Kraus, die für die Abholung der Papieriglus in Vohenstrauß verantwortlich zeichnet. Zwar würden diese regelmäßig geleert. Sie bestätigte allerdings auch die Feststellung, dass in der Corona-Pandemiezeit die Bestellungen aus dem Internet gravierend zunahmen und demzufolge auch mehr Material anfiel.

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