19.02.2020 - 12:04 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Kinderfaschingszug in Vohenstrauß ein buntes Spektakel

Rund 200 bunt maskierte Buben und Mädchen stehen im Mittelpunkt des Faschingsumzugs vom Rathaus zur Stadthalle. Trotz Regens herrscht fröhliche Stimmung.

von Elisabeth DobmayerProfil

Früh übt sich, was ein richtiger Faschingsnarr werden will. „Elmar der Elefant“ sogar mit farblich abgestimmten Regenschirmchen und lustige „Emojis“ waren der knallbunte Farbtupfer im Reigen des Kinderfaschingsumzugs, der sich am Mittwoch in Gang setzte. Sonderpädagogisches Förderzentrum mit den Diagnose- und Förderklassen, Schulvorbereitende Einrichtung (SVE), die Kinder aus dem Evangelischen Haus für Kinder Gottfried Sperl, der städtische Kindergarten Anton Ferazin und heuer erstmals auch wieder Vorschulkinder aus der katholischen Kindertagesstätte Don Bosco trafen sich zur lustigen Sause. Piraten, Engel und Teufel, Prinzessinnen, Cowboys und Indianer versammelten sich.

Ein ums andere Mal hallte es „Vohenstrauß helau“ auf dem Rathausvorplatz und auf der Friedrichstraße entlang zur Stadthalle hinaus. Eine Abordnung Waidhauser Musikanten schmetterte fröhlich auf und begleiteten die bunte Truppe über den Marktplatz. Angestachelt von Kapellmeister Hermann Mack wurde natürlich auch der Waidhauser Faschingsruf „Heng, heng – leck, leck“ angestimmt. Polizisten sicherten die Wegstrecke, damit alle gesund und munter in der Stadthalle eintrafen. Ganz groß kamen die kleinen Leute heraus, die sich in fesche Kostüme steckten und sich gut gelaunt der närrischen Jahreszeit hingaben und das, obwohl das Wetter gar nicht so recht mitspielte. Doch auch von der Kälte und Nässe ließen sich die Narren nicht abhalten, das geplante Programm durchzuziehen.

„Drei Doch, drei Doch gemma nimma ham“, „Der Paul und sein Gaul“ oder der „Ententanz“ oder „Cowboy und Indianer“ und vieles andere mehr spielten die Musikanten für die Kinder auf. Da durfte auch das traditionelle „Rucki, zucki“ nicht fehlen.

Entlang der Wegstrecke bauten sich einige Eltern und Großeltern auf, die das bunte Spektakel stolz verfolgten und mit ihren Handys medial festhielten. Auch die jüngeren Kinder aus dem katholischen Kindergarten standen auf der Mauer des Kriegerdenkmals und klatschten begeistert den Maschkerern zu. Mit viel Liebe zum Detail und fantasievollen Ideen hatten sich die einzelnen Gruppen kostümiert und fanden sich zum bunten Tross zusammen.

„Bunt statt grau“ lautete die Devise der Kinder aus dem Anton-Ferazin-Kindergarten heuer, denn "Elmar der Elefant" ist bunt und kariert. Und wenn Elmar auftaucht, wird es fröhlich bunt, erzählte Leiterin Birgit Zant. „Elmar kann viele Streiche und hat jede Menge Unfug im Kopf“. Natürlich macht so ein Umzug auch hungrig. In der Stadthalle angekommen durften sich deshalb auch alle Beteiligten stärken, bevor es zu den Faschingshits rund ging.

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