Vohenstrauß
24.03.2026 - 16:22 Uhr

Markt der Möglichkeiten: Evangelische Kirche diskutiert Zukunftsperspektiven

Die Frühjahrssynode des Evangelisch-Lutherischen Dekanates in Vohenstrauß beleuchtet die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Gemeinden. Ein „Markt der Möglichkeiten“ bietet Raum für Austausch und neue Ideen.

Bei der Frühjahrssynode des Evangelisch-Lutherischen Dekanates in Vohenstrauß haben sich rund 150 Teilnehmende über die vielfältigen Arbeitsfelder und Aktivitäten der evangelischen Kirche informiert. Im Mittelpunkt stand laut Pressemitteilung des Evangelisch-Lutherischen Dekanates ein „Markt der Möglichkeiten“, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus 69 Kirchengemeinden Kontakte knüpfen und Ideen für die Gemeindearbeit sammeln konnten. Dekanin Ulrike Dittmar und Dekan Thomas Guba erläuterten die bevorstehenden Veränderungen für die Gemeinden und Dekanate.

Die Zahl der Evangelischen im Dekanat Cham/Sulzbach-Rosenberg/Weiden wird von 65.600 im Juli 2025 auf voraussichtlich 49.000 bis 33.000 im Jahr 2035 sinken. Auch beim Personal wird ein Rückgang erwartet, da mehr Mitarbeitende in den Ruhestand gehen als nachkommen. Um die Betreuung der Gemeinden zu gewährleisten, plant die Landeskirche größere Kooperationsverbünde und eine Bündelung der Verwaltungsarbeit, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Multiprofessionelle Pfarrteams sollen die Aufgaben untereinander aufteilen, um für alle Bereiche des kirchlichen Lebens Ansprechpartner bereitzustellen.

Ein besonderer Moment war die Verabschiedung der scheidenden Mitglieder der bayerischen Landessynode. Elke Bundscherer, Pfarrerin Anja Matthalm und Anna Nicole Heinrich wurden verabschiedet. Karl Georg Haubelt, der die Evangelischen in der Region 18 Jahre lang im bayerischen Kirchenparlament vertreten hatte, wurde ebenfalls verabschiedet. Für die nächsten sechs Jahre sind Susi Kropf, Pfarrer Stefan Fischer, Diakon Jürgen Weich und Dekanin Ulrike Dittmar Mitglieder der Landessynode.

Diese Meldung basiert auf Informationen des Evangelisch-Lutherischen Dekanates und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.