Vohenstrauß
12.09.2019 - 10:31 Uhr

Missionskreis spendet 3000 Euro

Hildegard Busch ist mit ihrem kleinen Team das ganze Jahr über am Arbeiten und Organisieren. Die Erlöse aus verschiedenen Basaren gehen in die Welt hinaus.

Elfriede Riedlbauer, Hildegard Busch, Gertraud Gleixner und Ingeborg Bock (von links) überreichen 3000 Euro für Missionseinrichtungen. Einen Teil nimmt Dekan Alexander Hösl (links) mit auf seine zweite Israelreise. Pater Rafal Burnicki (Dritter von links) erhält 500 Euro für seine Aufgaben in seiner Heimat Polen. Bild: dob
Elfriede Riedlbauer, Hildegard Busch, Gertraud Gleixner und Ingeborg Bock (von links) überreichen 3000 Euro für Missionseinrichtungen. Einen Teil nimmt Dekan Alexander Hösl (links) mit auf seine zweite Israelreise. Pater Rafal Burnicki (Dritter von links) erhält 500 Euro für seine Aufgaben in seiner Heimat Polen.

3000 Euro spendeten die Missionskreisfrauen wieder an verschiedene Einrichtungen und tun damit weltweit viel Gutes. Wenn sich die Damen des Missionskreises zum alljährlichen Palmbuschenbinden treffen, dann sind reichlich Buchsbaumzweige, Weidenkätzchen, Blumendraht, Scheren und Klebemittel sowie verschiedene farbige Seidenpapier-Bänder auf den Tischen. Genauso eifrig sind sie für den Adventsbasar im Schloss Friedrichsburg am Werkeln. Stollen und Plätzchen backen, Unmengen an Socken stricken und vieles andere mehr verlangen sie sich ab.

Es vergeht kaum eine Woche im Jahr, an dem das kleine Team nicht an diese Veranstaltungen denkt und mit dem Organisieren beschäftigt ist. Die daraus erwirtschafteten Erlöse stellen sie den verschiedenen Missionsgemeinschaften zur Verfügung. Am Mittwoch kamen die Frauen um Busch mit der Spende ins Pfarrhaus. Pater Rafal Burnicki, der als Urlaubsvertretung in der Pfarrei war, durfte 500 Euro für seine Aufgaben in Polen mit nach Hause nehmen. 1000 Euro gehen an Pater Ferdinand dessen Bemühungen im Kongo. Dekan Alexander Hösl der in der kommenden Woche mit Pfarrangehörigen noch einmal ins Heilige Land reisen wird, erhielt zweimal 500 Euro, die er in Israel überreichen kann. Einmal entschieden sich die Missionskreisfrauen für das Pflegeheim „Beit Emmaus“ in Qubeibeh, das zwölf Kilometer westlich von Jerusalem liegt. Grundstück und Gebäude befinden sich seit über 100 Jahren im Besitz des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande. Außerdem soll auch die christliche Salvatorschule in Nazareth vom Erlös der Vohenstraußerinnen profitieren.

Auch Ingeborg Bock, selbst Missionskreishelferin, bekam 500 Euro für Schwester Barbara Kiener in Brasilien. Sie wurde dort bei den Missionarinnen Christi zur neuen Regionalleiterin der Region Brasilien gewählt und zog deshalb bereits im Juli nach Goiana. Obwohl die Städte beim ersten Blick sehr europäisch aussehen, ist die Armut in den Randgebieten nicht zu übersehen, weiß Bock. Busch freute sich mit Gertraud Gleixner, Elfriede Riedlbauer und Bock, dass sie wieder aus ihrem Spendenfüllhorn großartige Unterstützung für die Menschen in weiter Ferne finanzielle Hilfe leisten konnte.

 
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