Vohenstrauß
30.04.2019 - 10:05 Uhr

Naseweis und Leseratte entdecken Gott

25 Kinder lassen sich an drei Tagen in der evangelischen Kirchengemeinde von Leseratte und Naseweis begeistern und finden durch die lebendigen Geschichten ein tieferes Glaubensverständnis. Kamerunschafe der Hit.

25 Kinder befassten sich an drei Tagen hintereinander mit biblischen Geschichten. Dabei erlebten sie so viele außergewöhnliche Momente. Auch Kamerunschafe spielten dabei eine gewichtige Rolle. Bild: dob
25 Kinder befassten sich an drei Tagen hintereinander mit biblischen Geschichten. Dabei erlebten sie so viele außergewöhnliche Momente. Auch Kamerunschafe spielten dabei eine gewichtige Rolle.

Es war heuer ein äußerst spannendes und vielseitiges Kinderbibelwochenthema: „Meine Welt ist voller Fragen – Leseratte und Naseweis entdecken Gott“. An drei Tagen trafen sich rund 25 Kinder mit Diakon Fabian Endruweit und Betreuern aus den Jugend- und Erwachsenenreihen zur Kinderbibelwoche in der evangelischen Stadtkirche um mit Leseratte (Moritz Roßmann) und Naseweis (Louisa Roßmann) über Gott nachzudenken. “Wer hat eigentlich Gott entdeckt?“, „Kann man mit Gott reden?“ und „Wie lieb ist eigentlich der liebe Gott?“ oder „Was passiert, wenn man das alles versucht?“ Kinder haben viele Fragen in Bezug auf Gott. Genauso wie Naseweis, der seine Freundin Leseratte mit 1000 Fragen löchert. Leseratte findet in ihrem Bibelbücherregal immer wieder eine Geschichte, die auch die schwierigsten Fragen beantwortet.

Die Beispielgeschichten aus der Bibel wurden den Teilnehmern von einem überaus motivierten Schauspielteam vorgespielt. Es handelte sich um die Geschichten von Mose und dem brennenden Dornbusch, daneben spricht Jesus mit den Jüngern übers Gebet und am Freitag wurde die Geschichte von Hannah ergründet. Am Ende wies Leseratte immer auf ein Gebet hin, das an den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ erinnerte. Begleitet wurde die Kinderbibelwoche von der „Namenlosen Band“ mit Keyboard, Trompete, zwei Gitarren, einer Querflöte und drei Sängerinnen, die auch die Bewegungen zu den Liedern für die Kinder zeigten. Täglich wurden drei Lieder gesungen, unter anderem der Kinderbibelwochenhit „Schwappdidu, Gott kennt meinen Namen“, der natürlich nicht fehlen durfte. Nach dem Plenum in der Stadtkirche begaben sich alle Teilnehmer jedes Mal ins Gemeindehaus, um gemeinsam in der Kinderstadt zu arbeiten und Spaß zu haben.

Es boten sich verschiedene Werkstätten an, und im Garten waren sogar zwei Kamerunschafe zu Besuch, die an die Bibelgeschichte „Der Herr ist mein Hirte“ erinnern sollten. Die zwei Tiere büxten aus (wir berichteten) und machten die Kinderbibelwoche zum Stadtgespräch, freute sich der Besitzer Josef Wolfrath aus Roggenstein. Die Buben und Mädchen konnten einen Hirtenbecher töpfern, einen Hirtenstab schnitzen, Schafe basteln, einen Hirtenhut gestalten, sich selber auf einem großen Papier aufzeichnen und ausmalen, um die Bilder dann in der Stadtkirche aufzuhängen, Hirtentaschen batiken oder sogar Hirtenplätzchen backen. Für eine leckere Verpflegung bei all der Arbeit sorgte ein erfahrenes Küchenteam, dass jeden Tag Brot und Gemüse zur Stärkung zwischendurch für die Kinder vorbereitete. Gegen Ende der Kinderbibelstunden trafen sich alle Teilnehmer täglich noch einmal in der Stadtkirche zum Abschlussgebet und dem Segen.

Das Segenslied „Vor mir, hinter mir“ beendete jeweils den Nachmittag. Zum Abschluss der Kinderbibelwoche feierten die Teilnehmer mit Diakon Fabian Endruweit, Betreuern und Eltern am Sonntag einen Familiengottesdienst, dem sich ein Brunch im Gemeindehaus anschloss, der auf großes Interesse stieß. Die Zusammenkunft bildete noch einmal einen gemütlichen und fröhlichen Abschluss einer erfolgreichen Woche, die zur Vertiefung der Glaubensgeschichten beitrug.

 
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