Bald steht der Abschluss der Sanierungsarbeiten im Rathaus bevor. Nur Kleinigkeiten wie die Gardinen im großen Saal fehlen noch, informierte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in der Bürgerversammlung. Die Sanierungsmaßnahme bei laufendem Betrieb war doch für alle Bediensteten recht anstrengend. Von Dreck, Staub und Lärm ganz zu schweigen. In diesem Zusammenhang verteilte der Rathauschef bei den Bürgerversammlungen auch viel Lob an seine ganze Rathausmannschaft. „Mit großer Geduld und viel Verständnis haben alle die zwanzig Monate dauernde Umbaubelastung ohne großes Murren hingenommen.“ Ob der Kostenrahmen von rund 1,5 Millionen Euro eingehalten wird, kann noch nicht abschließend gesagt werden, denn verschiedene Begleitmaßnahmen wie die Holzböden in den Fluren oder die Teppichböden in den Büros aber auch nicht planbare Regiestunden sind angefallen, informierte der Bürgermeister die Zuhörer. Aller Voraussicht nach wird nun beim Kathreinmarkt am Sonntag, 25. November, ein Tag des offenen Rathauses veranstaltet. Interessierte können sich an diesem Nachmittag über die Sanierungen, die Barrierefreiheit (Aufzug) und die Brandschutzmaßnahmen ausreichend informieren.
Auf großes Interesse stießen auch die ersten Ideenskizzen für die Sanierung der Pleysteiner Straße. In der vergangenen Stadtratssitzung wurde der Grundsatzbeschluss zur Durchführung und die Einleitung des Förderverfahrens (Stadtumbau West) beschlossen. Nach den derzeitigen Schätzungen wird die Sanierung vom Autohaus Hopf bis zur Einmündung Siedlerstraße rund 900 000 Euro kosten. Vor allem die entlang des Straßenzugs vorgesehenen Parkplatzbuchten sollen vergrößert und mit Bäumen unterbrochen gefälliger gestaltet werden. Das städtische Grundstück neben dem Friedhofseingang bekommt eine Aufwertung durch Büsche und Bäume und die Autoabstellparkfläche beim Autohaus Hopf wird durch viel Grün umzäunt und ebenfalls ansehnlicher als bisher gestaltet. Auch eine Streuobstwiese könnte in diesem Bereich angelegt werden, erklärte der Rathauschef diese Baumaßnahme. Noch ist aber kein Detail entschieden. Überrascht waren die Räte mit dem Bürgermeister über die hohen Kosten. „Der Bauwirtschaft geht es derzeit gut, vermutlich ist die hohe Summe diesem Umstand geschuldet.“
Am 31. Dezember 2017 waren 7824 Personen in der Großgemeinde mit Haupt-, Neben- oder einzigem Wohnsitz gemeldet. Davon sind 238 Ausländer. Im Stadtgebiet leben 3972 Personen; Altenstadt (1704); Oberlind (492); Roggenstein (365); Kaimling (295); Waldau (559); Böhmischbruck (437). Den 62 Geburten stehen 110 Sterbefälle gegenüber. Außerdem wurden 34 Eheschließungen verzeichnet. Fünf Beamte (einschließlich des Bürgermeisters), 44 tariflich Beschäftigte, 3 geringfügig Beschäftigte und 2 Auszubildende sind bei der Stadt im Dienst.















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