Mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 25. November, von 13 bis 16 Uhr feiert die Stadt den Abschluss der Sanierungsarbeiten im und am Rathaus. Die energetische Sanierung, der Abbau baulicher Barrieren mit Einbau einer Aufzugsanlage, Umbaumaßnahmen wegen räumlicher Veränderungen, brandschutztechnische Maßnahmen und Fluchtwegsicherung sind erfolgt. Das historische Haus präsentiert sich nun wieder in voller Pracht, wenn auch etwas im Aussehen verändert. Es war eine anstrengende Zeit für Bürgermeister Wutzlhofer und die Bediensteten. Dreck, Staub und Lärm waren in den 17 Monaten Bauzeit ständiger Begleiter.
"Doch was lange währt, wird endlich gut", versichert Architekt Josef Schönberger, der die Maßnahme durch diese nicht immer ganz leichte Zeit begleitete und nun überglücklich Fazit zieht. Am Sonntag hat die Bevölkerung Gelegenheit, das Gebäude näher zu inspizieren. "Für die Besucher wird es auch eine kleine Überraschung geben", verspricht der Rathauschef, ohne zu viel preisgeben zu wollen.
Dank des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) wurde die Sanierung im Juni 2017 mit der Errichtung des Gerüsts für die Außenarbeiten in Angriff genommen. Während des laufenden Rathausbetriebs eine solche Maßnahme durchzuführen, verlangt größte Rücksichtnahme.
Als schwierigste Anforderung galt es für Planer und Ausführende, den Schacht für die Aufzugsanlage durch die vier Geschosse zu führen. Der Lift gehörte aber dann zu den ersten langersehnten Errungenschaften, die noch während der laufenden Baumaßnahme in Betrieb gingen. Der große Umbau war vor allem auch der Brandschutzerneuerung und der Fluchtwegsicherung geschuldet. Bezüglich der Baukosten geht der Architekt davon aus, dass diese im Wesentlichen dem voraus ermittelten Kostenrahmen von rund 1,5 Millionen Euro entsprechen. Lediglich wegen zusätzlicher Leistungen ergeben sich Mehrkosten. Das Rathaus sei in Funktion und Gestaltung für die nächsten Jahrzehnte optimiert, unterstreicht Schönberger.
Den Nachbarn und allen Passanten spricht er viel Lob aus für die Erduldung von Lärm und Staub, aber auch für so manche Behinderung während der Maßnahme. Nicht zu vergessen die Bediensteten des Rathauses, die erhebliche Einschränkungen und Belastungen klaglos erduldeten.















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