10.12.2019 - 10:20 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Richtig heimelig

Verschiedene Musikensembles und Sänger haben sich zusammengeschlossen und ihren ganzen musikalischen Zauber im Pfarrheim St. Marien entfaltet. Zuhörer auch zum Nachdenken gebracht.

Irmgard Puff, Markus und Tanja Schulz, Ludwig Putzer, Karl Putzer und Norbert Puff (von links nach rechts) ergeben die Sitzweilgruppe Miesbrunn. Ihre Lieder gehen ins Herz.
von Elisabeth DobmayerProfil

Beim Adventssingen im Pfarrheim St. Marien war der Wohlklang der Lieder bis in den hintersten Winkel des Saals zu vernehmen. Die Bläser Johannes Brem und Johannes Gruber, die Miesbrunner Sitzweil-Gruppe, die Geschwister Paula und Frieda Herrmann sowie der Katholische Kirchenchor beschenkten die Zuhörer mit einer besinnlichen Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit Volksweisen sowie Winter- und Adventsliedern. Josef Forster lockerte die musikalischen Beiträge mit Geschichten, Gedichten und kurzweiligen Weihnachtsanekdoten auf und führte durch das Programm.

Richtig heimelig wurde es gleich zu Beginn, als die Geschwister Herrmann mit „A Weihnacht wie's früher war, an Christbaum mit Engelhaar, mit am Kripperl an Stern, ja des hätt i so gern“ mit Keyboard (Paula Herrmann) und Gesang (Frieda Herrmann) anstimmten. Mit einer Wintergeschichte, die von einem alten Mann mit Tieren handelte, der Nächstenliebe praktizierte, leitete Forster über zur Sitzweilgruppe, die mit „Schee langsam wird’s still“ einen ersten adventlichen Zauber im Saal versprühte.

„Christkindl, warum bis net in Vohenstrauß geborn?“, fragte Forster. „Bei uns hätst es sche gehabt, wo dia koana was duat, in Bethlehem hint hast du gar nix valorn, bei uns in Vohenstrauß, da gangats dia schon guat. Christkindl, warum bist net bei uns da geborn?“ Zu einem Adventssingen gehört „Es naht die wunderbare Zeit“, das der Kirchenchor unter Leitung von Claudia Gruber neben „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ ausgewählt hatte. „Ruck ma alle wieder näher zam“, forderten die Geschwister Herrmann zu mehr Nächstenliebe auf.

Das wohlklingende und unvergessene „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wählte Paula Herrmann aus und trug es den begeisterten Zuhörern am Klavier vor. Mit dem alten Volkslied „Es wird scho glei dumpa“ beeindruckten erneut die Bläsersolisten. Mit dem Bläserbeitrag und „Denn Weihnacht is nur omal im Jahr, a kloins Wunder wird woahr“ verabschiedeten sich die Akteure von den begeisterten Zuhörern, denen richtig warm ums Herz wurde.

Paula (links) und Frieda (rechts) Herrmann aus Oberlind offenbarten ihre musikalischen Talente.
Johannes Brem und Johannes Gruber setzten Glanzlichter mit der Trompete.
Josef Forster thematisierte alte Bräuche und brachte die Zuhörer mit seinen Beiträgen und Geschichten auch zum Nachdenken und weil fast jede dieser Beiträge auch einen Grund zum Lachen hatte, sicherte er sich die Aufmerksamkeit der Zuhörer.
Die Sitzweilgruppe Miesbrunn versteht die Zuhörer mit alpenländischen Stückln in den Bann zu ziehen.
Der Katholische Kirchenchor unter Leitung von Claudia Gruber stimmte voller Andacht weihnachtliche Lieder an.
Josef Forster thematisierte alte Bräuche und brachte die Zuhörer mit seinen Beiträgen und Geschichten auch zum Nachdenken und weil fast jede dieser Beiträge auch einen Grund zum Lachen hatte, sicherte er sich die Aufmerksamkeit der Zuhörer.
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