13.12.2018 - 11:56 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Ruhe und Andacht

Das Adventssingen in der Volksbank ist erneut ein wunderschöner Abend in der Vorweihnachtszeit, eine adventliche Reise, die ihresgleichen sucht. Deswegen wollen auch immer mehr Zuhörer dabei sein.

Die Sitzweilgruppe Miesbrunn ist der Garant für stimmungsvolle Adventsmusik in der Geschäftsstelle der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz.
von Elisabeth DobmayerProfil

Beim „Adventssingen in der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz“ blieb kein Stuhl bleibt unbesetzt. Der Run auf die Karten beginnt bereits im Oktober. Deswegen überlegen die Organisatoren um Geschäftsstellenleiter Anton Zilbauer sogar schon, künftig zwei Termine anzubieten. Faszinierend die Ruhe, Andacht und Distanz der Zuhörer, die in diesen 90 Minuten in der Hektik der Vorweihnachtszeit ganz still werden und den musikalischen Akzenten lauschen. Und so begeben sich die Vohenstraußer Blechbläser mit der Sitzweilgruppe Miesbrunn auf eine adventliche Reise. Max Frischholz gab wieder etliche Geschichten zum Besten gab, die teilweise auch für Schmunzeln sorgten.

Von der Galerie im ersten Stock schicken die Vohenstraußer Blechbläser unter Leitung von Johannes Gruber andächtige Klänge herunter. Am Vorabend zum Lucia-Tag durfte die Erinnerung an die in Italien und Schweden hochverehrte Heilige nicht fehlen. „Die heilige Lucia stehe in keinem Zusammenhang mit der gefährlichen Luzier, einem Kinderschreck wie sie in unserer Region bekannt ist.“ Nicht ganz beiseitelassen wollte Frischholz bei diesem Sitzweilabend den bekannten Kinderbischof Nikolaus, bevor „Staad staad heit is Advent“ aufhorchen ließ. Für einige Lacher sorgte Frischholz als er von einer Expositur aus dem Bayerischen Wald berichtete, der schon seit langem ein und derselbe Geistliche vorstand. Nach dem „Leis erklingt das Lied“ verklungen war, dauerte es einige Zeit, bis die Zuhörer Applaus spendeten, so ergriffen waren alle von diesem schönen musikalischen Geschenk.

Danach applaudierten sie aber umso mehr, so dass sich die Mitwirkenden nicht lange bitten ließen und noch Zugaben hinterherschickten. Während sich die Bläser für „Es wird scho glei dumpa“ entschieden, erzählte die Sitzweilgruppe die musikalische Geschichte vom Mädchen, das durch die dunklen Gassen ging und ein Pupperl in der Auslage entdeckte, das es sich nicht leisten konnte. „Ans Schaufenster druckts dann sei Naserl und woant das die Scheiben wird nass.“ Am Ende fiel das Spenden für „Hilfe für Renate“ bei den Zuhörern besonders leicht und die herumgereichten Nikolaussäckchen wurden bereitwillig gefüllt. Für diese Aktion habe man sich heuer spontan entschlossen, sagte Zilbauer, bevor er zu Glühwein und Lebkuchen einlud.

Die Besucher lauschten andächtig den Musik- und Textbeiträgen. Der frühere Vorstandssprecher Gerhard Ludwig (rechts) lässt sich diesen Termin nicht entgehen.
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