Seit 2006 liefert die Stadt auf ihren eigenen Gebäuden Energie aus der Sonne. Mit nach wie vor sehr guten Ergebnissen. 2018 war das bisher ertragreichste Jahr überhaupt.
Die sechs städtischen Photovoltaikanlagen laufen bestens und liegen seit der Inbetriebnahme deutlich über den von der Firma Krisch Energietechnik aus Bärnau errechneten Prognosen. Das sei überaus erfreulich, meinte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, als Markus Wildenauer vom städtischen Bauamt Jahresbilanz zog und detaillierte Zahlen präsentierte.
Seit die ersten Anlagen ans Netz gingen, erwirtschaftet die Kommune auf den sechs städtischen Gebäudedächern auf dem Bauhof mit Halle und Werkstatt, Grundschule, ehemalige Förderschule, Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule und dem Gemeindehaus in Altenstadt umweltfreundlichen Sonnenstrom.
Das bisher ertragsreichste Jahr war 2018. Danach folgen die sonnenreichen Jahre 2019 und 2007. Den Gesamtjahresertrag errechnete Wildenauer auf 177 070 Kilowattstunden (kWh). Dem gegenüber stehe die Ertragsprognose mit 149 452 kWh. Durchschnittlich erbringe jede Anlage 1048 kWh, so Wildenauer. Im Einzelnen wurden folgende Zahlen aufgeführt: Bauhof-Halle 77 382,29 kWh; Bauhof-Werkstatt 18 095,54; Grundschule 29 733,79; ehemalige Förderschule 13 521,84; Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule 29 421,26; Gemeindehaus Altenstadt 9232,62. Am letzten Tag im Mai wurde im vergangenen Jahr der höchste Ertrag eingefahren. Knapp 172 "Kilowatt Peak" (kWp) Strom wurden durch die PV-Anlagen erzeugt.
Obwohl die Anlagen mittlerweile in die Jahre kommen, liefern sie genauso ertragreich wie zu Beginn. Ob sich eine Reinigung der Module auf den Dächern auf die Erträge durchschlage, könne nicht mit letzter Gewissheit gesagt werden. Am besten mache sich immer noch Schnee auf den Dächern bemerkbar, der sämtliche Schmutzpartikel beim Abrutschen mitnehme.















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