Vohenstrauß
05.05.2020 - 10:46 Uhr

Straßensanierung in Vohenstrauß: Nächste Maßnahme gestartet

Die Anlieger der Pleysteiner Straße in Vohenstrauß sind informiert: Bis Ende November werden sie wohl einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen.

Die Pleysteiner Straße wird saniert und ist deshalb bis Ende November gesperrt. Anlieger haben jedoch Zugang zu ihren Anwesen. Dietmar Hammerl vom Architekturbüro Bamler (links) und Bauleiter Thorsten Fiedler von der Firma Richard Schulz Tiefbau aus Pfreimd koordinieren die Baustelle. Bild: ck
Die Pleysteiner Straße wird saniert und ist deshalb bis Ende November gesperrt. Anlieger haben jedoch Zugang zu ihren Anwesen. Dietmar Hammerl vom Architekturbüro Bamler (links) und Bauleiter Thorsten Fiedler von der Firma Richard Schulz Tiefbau aus Pfreimd koordinieren die Baustelle.

Die Stadt Vohenstrauß arbeitet die Liste der ramponierten Straßen weiter ab: Auf einer Länge von 310 Metern wird die Pleysteiner Straße von der Einmündung Wallstraße/Fluderweg bis zur Kreisstraße NEW 32 mit einem Kostenaufwand von rund 1,6 Millionen Euro komplett saniert. Kämmerer Rainer Dötsch erwartet aus verschiedenen staatlichen Förderprogrammen Zuschüsse in Höhe von insgesamt 580 0000 Euro.

Die Strecke ist seit Montag für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dietmar Hammerl vom ausführenden Ingenieurbüro Bamler aus Vohenstrauß betont jedoch, dass der Anliegerverkehr und die Zufahrt zu den Grundstücken soweit als möglich aufrecht erhalten werde. Zugänge zu den Grundstücken seien zu jeder Zeit möglich.

Seit Montag ist die Baustelle nun eingerichtet. Zunächst werden Suchschlitze für das teerhaltige Material im Kreuzungsbereich mit der Liedlpaintstraße erstellt. Seit Dienstag ist die Asphaltfräse im Einsatz. Es ist vorgesehen, die gesamten Asphaltflächen (Fahrbahn, Parkstreifen und Gehweg) herauszufräsen. Im östlichen Bereich nach der Zufahrt zum Friedhof wird das Fräsgut gleich entfernt. Im westlichen Bereich (Kreuzung Wallstraße/Fluderweg bis einschließlich Zufahrt Friedhof) wird zwar gefräst, das Material bleibt aber drin und wird abgewalzt. Das bedeutet, dass der Bereich Wallstraße/Fluderweg bis zur Zufahrt Friedhof einschließlich der dazwischenliegenden Parkplätze vor dem Anwesen Seibert noch eine Zeit lang benutzt werden können.

Auch der Kreuzungsbereich Wallstraße/Fluderweg bleibt vorerst für den Durchgangsverkehr noch offen. Für den überörtlichen Verkehr ist eine Umleitungsstrecke über die Siedlerstraße - Wallstraße - Friedrichstraße - Marktplatz - Bahnhofstraße und umgekehrt eingerichtet. Die in die Pleysteiner Straße einmündenden Seitenstraßen Fluderweg, Wallstraße, Von-Löffelholz-Straße und Liedlpaintstraße werden bei Bedarf abgesperrt.

Die Straßenbauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt: zunächst der östliche Abschnitt nach Zufahrt Friedhof bis Einmündung in die NEW 32, dann der westliche Abschnitt Kreuzung Wallstraße/Fluderweg bis einschließlich der Zufahrt zum Friedhof.

Auf der gesamten Länge wird die Hauptwasserleitung ausgewechselt. An acht Stellen wird der vorhandene Mischwasserkanal repariert. Auch die Hausanschlüsse werden erneuert oder nachgebessert, wenn dies erforderlich erscheint. Anschließend geht es dann mit dem Straßenbau ab der Kreisstraße NEW 32 (Siedlerstraße) weiter.

Die gesamte Ausbaulänge beträgt etwa 310 Meter. Die Straße wird im Vollausbau auf 70 Zentimeter Stärke mit einer 5,80 Meter breiten Fahrbahn, einem kombinierten Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern und einem zusätzlichen Gehweg mit einer Breite von 2 Metern ausgebaut.

Die Fahrbahn wird asphaltiert, Geh- und Radwege mit Betonpflaster befestigt. Ebenso wird die Zufahrt und der Zugang zum Friedhof neu gepflastert. Mit verlegt werden gleich die Mikrokabel-Verbundrohre für einen spätere Glasfaserversorgung. Zum Schluss der Maßnahme werden noch etwa 40 Bäume gepflanzt.

Während der Bauphase ist auch für Müllfahrzeuge die Zufahrt nicht möglich. Deswegen bittet die Stadt die Anlieger darum, die Mülltonnen zur Abholung an den Rand der Baustelle zu bringen.

Hammerl hat ein festes Ziel im Auge: "Wenn alles gut läuft, das Wetter mitspielt und Corona nicht einen Strich durch die Rechnung macht, sollte die Baumaßnahme bis Ende November 2020 abgeschlossen sein." Auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer ist es ein Anliegen, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Für die Unannehmlichkeiten würden die Bewohner jedoch danach mit einer "wesentlich schöneren und technisch aufgewerteten Anlage entschädigt."

Vohenstrauß16.04.2020
 
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