04.12.2019 - 10:29 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Tierische Kalender für den Unterricht

Die reich bebilderte Ausgabe das Kalenders "Wald, Wild und Wasser" kommt bei den Grundschülern bestens an. Im ganzen Altlandkreis werden die Kalender an den Schulen durch die Jäger und Fischer verteilt.

Stolz präsentierten die Förder- und Grundschüler die Kalender "Wald, Wild und Wasser", die diesmal Tiere hauptsächlich aus der Bergwelt in die Klassenzimmer bringen. Die Vorsitzenden Sascha Freymann, Johann Dittmann, Christian Ertl, Rektorin Beate Vetterl und vom SFZ, Förderlehrerin Judith Friedl (von rechts nach links), begleiteten die Aktion.
von Elisabeth DobmayerProfil

Ein stattlicher Rothirsch im herbstlichen Bergwald präsentiert sich auf dem Titelbild des neuen Schulkalenders „Wald, Wild und Wasser“ 2020 in dem Tiere vorwiegend aus dem Gebirgsraum dargestellt sind. 60 dieser großartig bebilderten Kalender erhalten alle dritten und vierten Grundschulklassen im Altlandkreis Vohenstrauß. Bei der offiziellen Präsentation in der Grundschule Vohenstrauß stellte der Vorsitzende der Kreisgruppe Vohenstrauß im Bayerischen Jagdverband, Christian Ertl, mit seinem Stellvertreter Sascha Freymann und dem Vorsitzenden des Kreisfischereivereins Vohenstrauß, Johann Dittmann, den Schülervertretern der dritten und vierten Klassen sowie den Kindern des Sonderpädagogischen Förderzentrums vor.

„Das ist eine Bachforelle“ erkannte Jakob Kreisl sofort, als die Jagd- und Fischereiexperten mit den Kindern die verschiedenen Motive besprachen. Der Kalender ist mittlerweile eine Institution in bayerischen Klassenzimmern und begeistert seit Jahrzehnten Grundschüler immer wieder aufs Neue. „Die Bilder lassen damit auch die heimischen Wildtiere in den Klassenzimmern lebendig werden.“ Mit dem Kalender ist ein Mal- und Bastelwettbewerb sowie ein Rätsel verbunden, informierte Ertl weiter. Die Kinder kannten auch den Steinadler oder Schneehasen. Ertl sprach auch den seit einiger Zeit in der Region vorkommenden Wolf an. „Der Wolf ist ein scheues Tier und eigentlich mag er Menschen gar nicht“. Ein Kind behauptete, in Russland schon höchstpersönlich einen Wolf gesehen zu haben. „Der Jagdkalender leistet einen ungemein wichtigen Beitrag im Unterricht“, freute sich Grundschulrektorin Beate Vetterl bei der Präsentation.

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