In diesem Jahr hat sie schon oft ihren Stift gezückt und hochdotierte Überweisungsbelege für Missionare aus der Heimat und aus dem Bekanntenkreis ausgestellt. Nun trafen Busch, Elfriede Riedlbauer und Isabella Klein Pater Ferdinand aus Tröbes an der katholischen Stadtpfarrkirche, um ihm 1000 Euro für die Menschen im Kongo zu überreichen. Jährlich stricken die fleißigen Frauen, zu denen auch Elfriede Ebenhöh gehört, mehr als 200 Paar Socken, die sie bei Basaren anbieten. Doch das ist längst noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Unermüdlich sind die Damen am Geldsammeln, damit sich die Spendenbox sofort wieder füllt. Immerhin gab der Missionskreis heuer schon 3600 Euro an Spenden weiter. Das Geld muss erst einmal in kleinen Beträgen verdient werden, waren sich die Initiatoren sicher. Pater Ferdinand strahlte über das ganze Gesicht, als er die stolze Summe vernahm. Zumindest sollte die Welt durch die Großherzigkeit der Spenderinnen ein klein wenig verbessert werden, auch wenn es meistens nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Busch zählte auf, wer heuer schon finanziell unterstützt wurde. Bereits im März überwies sie 500 Euro an Schwester Rosa in Mosambik. Weitere 500 Euro gingen im Juli an Pater Julius Johnrose nach Neukirchen zu St. Christoph und 1100 Euro an Pater Lagleder von der Bruderschaft des Seligen Gerhard bei den südafrikanischen Maltesern. Dieser wandte sich mit einem eindringlichen Brief an Dekan Alexander Hösl, da Aids-Patienten mittlerweile mit Arzneimitteln geholfen werden kann.
Das Medikament bekam die Missionsstation vom Gesundheitsministerium für 736 Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Juli meldete die Regierung Lieferschwierigkeiten und konnte nicht versprechen, die überlebensnotwendigen Medikamente in vollem Umfang bereit zu stellen. Deshalb beschloss Pater Lagleder, vorübergehend wenigstens die Medikamente selbst zu kaufen. Im September erhielt Pater David Blazkow aus Polen, der zur Urlaubsvertretung in der Pfarrei Vohenstrauß tätig war 500 Euro vom Missionskreis. "Mit den Spenden wollen wir deutlich machen, dass wir unsere Missionare in der Heimat nicht vergessen und sehr wohl wissen, was sie in weiter Ferne für diese Menschen leisten", unterstrich Busch.













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