Am Mittwochnachmittag rückten die städtischen Bauarbeiter mit schwerem Gerät an, um die exakte Schadensstelle ausfindig zu machen. Allerdings gestaltete sich die Suche nicht ganz einfach. Erst in den Wintermonaten war in unmittelbarer Nähe ein Rohrbruch an demselben Leitungsstrang abgearbeitet worden. Das tropfnasse Erdreich wurde von Jörg Fikus Schaufel um Schaufel herausgebaggert. Doch so einfach gestaltete sich die Suche nicht.
Meter um Meter wurde der Asphalt aufgeschnitten und Zug um Zug der sandige Erdboden auf Lastkraftwagen gebaggert und von den Bauhofmitarbeitern abgefahren. Per Schmutzwasserpumpe wurde das ausströmende Trinkwasser in den Kanal gepumpt, um einigermaßen im Trockenen das Leck ausbessern zu können, das sich ausgerechnet unter dem Kanalsickerkasten befand. Außendienstleiter Karl Frey informierte, dass bei den vor etwa sechs Jahrzehnten eingebauten ersten Kunststoffwasserleitungen immer wieder Schäden auftreten. Wasserwart Josef Bauer tauschte die schadhafte Muffenverbindung aus, die einen Riss aufwies. Die Anwohner des Finkenwegs mussten am Mittwoch über mehrere Stunden auf die sichere Wasserversorgung verzichten.














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