20.01.2021 - 12:29 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Vohenstraußer Faschingsverein feiert digitale Inthronisation

Ganz ohne Aktivität lässt der Vohenstraußer Faschingsverein (VFV) die aktuelle Saison nicht vorübergehen. In die Chronik geht sogar ein restlos ausverkaufter Inthronisationsball ein.

Katharina Meyer und Lisa Prem (von links) feiern den VFV-Inthroball von der ersten bis zur letzten Minute mit.
von Josef ForsterProfil

Bis zu 500 Interessierte verzeichnete das „Video-Orga-Team“ des Vohenstraußer Faschingsvereins bei der erstmaligen Online-Version einer „rauschenden Ballnacht“. Katja Ring, Tom Meyer, Aline Grosser, Alexander Ring, Daniel Marx und Andy Fritsch äußerten sich „überwältigt von einer geglückten Videopremiere und die darauf folgenden Reaktionen“.

Bereits um 18 Uhr startete der VFV die Übertragung des diesjährigen Inthroballs. Die höchsten Teilnehmerzahlen konnte in den Stunden um Mitternacht erreicht werden. Während des ganzen Abends ging es in der VFV-Whatsapp-Gruppe „heiß her“ und die ein oder andere Anekdote wurde gleich live kommentiert. Auch nach der Premiere erreichten den Verein noch zahlreiche Zusendungen mit Kommentaren, wie „Danke“, „Super“, „Tränen in den Augen“ oder „saustark“. Über Facebook gab es zusätzlich Zitate von befreundeten Faschingsvereinen und Gästen; allesamt positiv und wohlwollend.

Da es keine Darbietungen geben konnte, waren die Gäste selbst gefragt. Den Auftakt machte eine Aktion vom Ulli Herlt, einem fleißigen Ballbesucher und Gönner des Vereins. Zunächst bereicherte er das Programm mit einem selbst gespielten Schlagzeugcover und legt später mit seiner Frau Gabi gleich noch „eine heiße Sohle“ aufs Parkett im eigenen Wohnzimmer.

Christine Enderlein schickte ein Foto mit Kochtopf und schrieb dazu: „Heute rühre ich leider nur in kleinen Töpfen.“ Üblicherweise hat sie in der Küche bei den Bällen mit ganz anderen Mengen zu tun.

Über die Stunden verteilt mischten sich zur übertragenen Musik Bilder und Videoclips von zu Hause eingerichteten Bars und Theken. Nach Mitternacht eröffnete Franz Ertl die alte Tradition des Weißwurst-Essens. Alles war so richtig nach dem Geschmack der Macher: „Genau das motivierte uns, ein wenig Frohsinn in diese Zeit zu bringen.“ Übereinstimmend resümierte die verantwortliche Schar: „Das zeigt uns, dass die Idee angenommen wurde, weil Viele mitmachten.“

Mit diesem Schwung im Rücken wollen die Organisatoren weitermachen. Sowohl ein Familienball, als auch eine Rosenmontags-Sause seien bereits fest ins Auge gefasst.

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