Vohenstrauß
06.05.2019 - 14:12 Uhr

Vohenstraußer Firmlinge sollen "online bleiben mit Gott"

67 Jugendliche erhielten in der katholischen Stadtpfarrkirche das Sakrament der Firmung. Domkapitular Roland Batz riet den Firmlingen, noch mehr auf Gott zu vertrauen.

Wegen des Regens stellen sich die Firmlinge zum foto in der Kirche auf. Mit dabei Firmspender Domkapitular Monsignore Dr. Roland Batz (vorne, Mitte), Dekan Alexander Hösl (vorne, links) und die Heimatpfarrer Gerhard Schmidt (Roggenstein), Willi Bauer (Tännesberg) und Adam Nieciecki (Leuchtenberg). Bild: dob
Wegen des Regens stellen sich die Firmlinge zum foto in der Kirche auf. Mit dabei Firmspender Domkapitular Monsignore Dr. Roland Batz (vorne, Mitte), Dekan Alexander Hösl (vorne, links) und die Heimatpfarrer Gerhard Schmidt (Roggenstein), Willi Bauer (Tännesberg) und Adam Nieciecki (Leuchtenberg).

Junge Menschen sollten online bleiben mit Gott. Dies war der Wunsch von Domkapitular Monsignore Roland Batz aus Regensburg anlässlich der Firmspendung in der katholischen Stadtpfarrkirche. 67 Jugendliche aus den Pfarreien Vohenstrauß, Leuchtenberg, Roggenstein und Tännesberg erhielten durch ihn im Auftrag des Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer das Sakrament der Firmung durch Handauflegung und Salbung mit Chrisamöl.

„O komm herab du Heiliger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt, komm, der jedes Herz erhellt“, hieß es gleich im Eingangslied, mit dem der Chor Fidelis und eine Instrumentalgruppe den Festgottesdienst unter Leitung von Lena Rötzer und Michael Ertl eröffneten. „Heute sollt ihr ein ganz bewusstes ‚Ja‘ zur Botschaft Jesu sprechen“, appellierte Dekan Alexander Hösl.

Eltern, Firmpaten, Heimatpfarrer, die politische Gemeinde mit den Bürgermeistern und die Lehrkräfte versammelten sich als besondere Wertschätzung mit den Firmlingen an diesem Tag. Kaplan Ulrich Eigendorf und Pastoralreferent Maximilian Pravida hatten die jungen Leute auf diesen Tag vorbereitet. „Ihr seid ab heute dafür verantwortlich, dass dieses ‚Ja‘ auch immer wieder in eurem Leben umgesetzt wird und diese Botschaft Jesu ganz konkret im Leben Widerhall findet.“ Dazu werde ihnen heute der Geist Gottes zugesagt.

„Begreift diese Zeichen, das euch heute auf die Stirn gezeichnet wird, als ein Liebeszeichen unseres Herrgotts“, sagte Dekan Hösl. Diese Geste der Liebe sprach Domkapitular Roland Batz zu. Firmung heiße Stärkung, sagte der Firmspender eingangs. Um nichts anderes gehe es an diesem Tag. „Jede und jeder Einzelne soll mit dem Geist Gottes auf dem Lebensweg bestärkt werden, damit Du Deinen Weg gehen kannst.“ Pastoralreferent Pravida trug die Lesung aus der Apostelgeschichte und Kaplan Eigendorf das Matthäus-Evangelium vor. Ebenso wurden viele Firmlinge in den Ablauf des Gottesdienstes mit eingebunden.

„Das Vertrauen, das du in Gott setzt, kannst du in neuer und in reiferer und tieferer Weise begreifen“, sagte Batz. „Die Begegnung mit Gott kann uns gelassen machen. Lasst deshalb den Faden mit Gott nicht abreißen und bleibt online mit ihm.“ Anschließend sprach der Firmspender alle einzeln mit dem Vornamen bei der Salbung an: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, dem Heiligen Geist.“ Pfarrgemeinderatssprecher Manfred Bauer verteilte am Ende des Gottesdienstes ebenfalls noch viele gute Ratschläge an die Firmlinge und bedankte sich bei allen Wegbegleitern der Firmlinge, bevor er ein Geschenk an Monsignore Batz überreichte.

 
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