Vohenstrauß
13.06.2018 - 15:57 Uhr

Vohenstraußer marschieren bei Pfarrwallfahrt zur Wieskirche nach Moosbach

Sieben Kilometer zieht das Kreuz vor der kleinen Pilgergruppe voran zur sieben Kilometer entfernten Wieskirche, in der das Gnadenbild "Zum gegeißelten Heiland" verehrt wird

Die Wallfahrer machten sich am Freitagabend bei herrlich angenehmen Temperaturen auf den sieben Kilometer langen Fußmarsch von Vohenstrauß nach Moosbach. Die Pfarrwallfahrt hat eine Jahrhunderte lange Tradition. dob
Die Wallfahrer machten sich am Freitagabend bei herrlich angenehmen Temperaturen auf den sieben Kilometer langen Fußmarsch von Vohenstrauß nach Moosbach. Die Pfarrwallfahrt hat eine Jahrhunderte lange Tradition.

(dob) Unter feierlichem Glockengeläut brachen am Freitagabend bei warmer Witterung etliche Wallfahrer mit dem Kreuz voran und Gemeindereferentin Christine Hecht von der Stadtpfarrkirche aus zu der Pfarrwallfahrt zur Wieskirche nach Moosbach auf. Auf dem rund sieben Kilometer langen Fußweg nahmen die Gläubigen ihre Anliegen und die der gesamten Pfarrgemeinde mit ins Gebet. Die kleine Pilgergruppe gelangte über Neuwirtshaus und der Überquerung der Kreisstraße ins landschaftlich reizvolle Michlbachtal. Als die letzte Anhöhe oberhalb Burgtreswitz geschafft war, wies der Zwiebelturm der Wieskirche den Wanderern bereits von weitem das Ziel. Nach zwei Stunden Fußmarsch trafen die Wallfahrer etwas müde aber doch zufrieden im kühlen Gotteshaus ein, in dem Einheimische und einige Autopilger den Rosenkranz beteten und sie begrüßten. Dekan Alexander Hösl zelebrierte den Wallfahrer-Gottesdienst vor dem Gnadenbild „Zum gegeißelten Heiland“. Organist Hans-Josef Völkl, der zuvor ebenfalls den Fußweg mitpilgerte, gestaltete die Messe musikalisch mit der neugegründeten Gruppe „Deaurata cantus“ mit Verena Diermeier, Sonja Eckl und Sonja Völkl mit. Allen, die an diesem Sommerabend mit zu Fuß nach Moosbach gepilgert waren und so ihren Glauben auch öffentlich demonstrierten, dankte der Geistliche.

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