21.06.2021 - 11:07 Uhr
VorbachOberpfalz

Anneliese Weber ist neue Familienbeauftragte der Gemeinde Vorbach

Eine familienfreundliche Gemeinde - diesen Anspruch will der Vorbacher Gemeinderat ab sofort mit der Wahl einer Familienbeauftragten bekräftigen. Den Posten übernimmt Anneliese Weber.

Nach den Bestellungen von Dominik Eckert zum Jugendbeauftragten und von Marga Kreutzer zur Seniorenbeauftragten im Vorjahr bestimmte der Vorbacher Gemeinderat nun Anneliese Weber (unser Bild) zur Familienbeauftragten
von Robert DotzauerProfil

Die Idee von Gemeindrätin Anneliese Weber (CSU) ist im Gemeinderat angekommen. Eine Ansprechpartnerin für alle Altersgruppen und speziell für familienäre Problemstellungen zu finden, das hat was. „Familien sind für die Gesellschaft wichtig“, sagt die Mutter einer 13-jährigen Tochter bei einer Kurzpräsentation von Aufgabenstellungen einer Familienbeauftragten. „Neben dem Image-Gewinn für die Gemeinde sind solche ehrenamtliche Mandate auch ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger“.

Unter dem Leitgedanken „den Familien Gehör verschaffen“ nannte die Diplom-Rechtspflegerin Beispielprojekte künftige Aufgabenbereiche. Zu Webers Projektideen gehören ein zusammenfassender Flyer über bereits vorhandene Vereinsaktivitäten für Familien, Familientreffs in einem noch zu schaffenden ökologischen Gemeindegarten, die Organisation von Erste-Hilfe-Kursen, ein öffentlich zugänglicher Bücherschrank mit diverser Kinder- und Familien-Literatur, Referate über Familienthemen und Familienwanderungen.

Zudem regte das Ratsmitglied gemeinsame Events im Rahmen des Kinderferienprogramms der Vereine an. Hilfreich sei auch die Koordinierung von Vereins- und Familieninteressen. Besonders am Herzen liegen der Gemeinderätin Kurse für pflegende Angehörige. „Alles Veranstaltungen, die den Etat der Gemeinde nicht überbeanspruchen“, betonte die CSU-Gemeinderätin.

Weber verspricht sich von einer Familienbeauftragten auch die Möglichkeit, bestehende Netzwerke auszubauen und ein solidarisches Miteinander aller Altersgruppen zu erreichen. Eine zukunftsorientierte Gemeinde wie Vorbach brauche Kinder, die unbeschwert miteinander spielen, lernen und die Welt entdecken. Genauso brauchen die Ortsteile Eltern, die sich gesellschaftlich einbringen, erklärte Weber. In der „Nach-Corona-Zeit“ sei es besonders wichtig, diesen Aspekten mehr Gewicht zu verleihen. Weber regte zudem an, die Familieninitiative mit den Vorstellungen der Dorferneuerung in Oberbibrach in Einklang zu bringen.

„Alles Argumente, die beeindrucken“, urteilte Bürgermeister Alexander Goller und schlug sogleich Weber selbst als künftige ehrenamtliche Familienbeauftragte der Gemeinde vor. Eine Empfehlung, die das Gremium einstimmig billigte.

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