31.03.2019 - 11:23 Uhr
VorbachOberpfalz

Wo droht Überschwemmung?

Das Dorferneuerungsverfahren (DE) für Oberbibrach bietet Chancen. Zum Beispiel soll in dessen Zug ermittelt werden, wie das Überschwimmungsgebiet für den "Biberbach" im Ortsteil aussieht.

von Redaktion ONETZProfil

Der Gemeinderat jedenfalls befürwortete einstimmig, einen Förderantrag einzureichen. Vorbehaltlich der Bewilligung einer Förderung wird der Auftrag zur Ermittlung des Überschwemmungsgebietes an die Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen Josef Wolf und Söhne GmbH in Kemnath vergeben.

Zur Ermittlung des Überschwemmungsgebietes verwies Bürgermeister Werner Roder darauf, dass das Bayerische Umweltministerium zum Jahresanfang ein innerbehördliches Rundschreiben zur Förderung des nichtstaatlichen Wasserbaus herausgegeben hat. Demnach sind auch die Ermittlungen eines Überschwemmungsgebietes, die nicht in Verbindung mit einem konkreten Hochwasserschutzvorhaben stehen, grundsätzlich förderfähig. Das Wasserwirtschaftsamt (WWA) kann dabei einen Fördersatz bis zu 75 Prozent festlegen. Die Ermittlung des Überschwemmungsgebietes als Grundlage für die Einleitung eines DE-Verfahrens erachtete das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) als sinnvoll.

Ferner werde neben der Ermittlung des Überschwemmungsgebietes auch ein Gewässerentwicklungskonzept (GEK) gebraucht, informierte das Gemeindeoberhaupt. Dabei werden auf Grundlage von Gewässerstrukturkartierungen der aktuelle Zustand mit vorhandenen Konflikten und Defizite ermittelt. Zur Erreichung der natürlichen ökologischen Funktionen werden Entwicklungsziele und Maßnahmen abgeleitet. Ein GEK kann vom Wasserwirtschaftsamt mit bis zu 75 Prozent gefördert werden. Das Gremium wird über ein GEK nochmals gesondert beratet. Beschlossen aber hat es, den Auftrag zur Ermittlung des Überschwemmungsgebietes mit einer Auftragssumme von 9 520 Euro an die Ingenieurgesellschaft Josef Wolf und Söhne GmbH in Kemnath zu vergeben.

Vergeben wurden auch Pflanz- und Zaunbauarbeiten auf dem Friedhof in Oberbibrach. Dabei ist vorgesehen, die alte Thujenhecke im südlichen Bereich samt Wurzelstöcke zu entfernen und durch eine Buchenhecke zu ersetzen. Ebenso soll die alte Thujenhecke im südwestlichen Bereich entfernt und auf Empfehlung eines Gartenbauers durch eine blühende Hecke mit einem dahinter befindlichen Maschendrahtzaun ersetzt werden. Ebenso soll der alte Zaun durch einen neuen Holzzaun in gleicher Bauweise ersetzt werden. Bei zwei eingegangenen Angeboten erhielt die Firma Martin GaLa-Bau GmbH aus Funkendorf den Zuschlag für die voraussichtlich 9 573 Euro teure Maßnahme. Zudem soll die Firma die Einfriedungsmaßnahmen auf dem Friedhof erledigen. Es ist vorgesehen, die Arbeiten noch in der Karwoche anzugehen.

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