17.04.2020 - 14:07 Uhr
VorbachOberpfalz

Ehrenamtliche der größte Schatz

Die Coronakrise verhindert eine würdigen Abschied, bedauert Bürgermeister Werner Roder. Gerne hätte er sich bei den vielen "Helden der Gemeinde" im Zuge einer kleinen Dankesfeier persönlich verabschiedet.

"Unsere Ehrenamtlichen sind eine tragende Säule der Gemeinde", bekräftigt Bürgermeister Werner Roder (Zweiter von rechts) zum Ende seiner Amtszeit. Unser Archivbild zeigt den Gemeindechef bei der Übergabe des Fahrzeugschlüssels für den neuen Mannschaftstransporter der Feuerwehr Vorbach mit (von links) Vorsitzendem Marius Meier, Kommandant Johann Groher und stellvertretendem Kommandant Stefan Lautner.
von Robert DotzauerProfil

Deshalb nutzte der Bürgermeister den jüngsten Gemeindeboten, um noch einmal den Kollegen des Gemeinderats, den Mitarbeitern des Bauhofes, dem Team des Dorfladens, den Wasserwarten, den Reinigungskräften und den VG-Mitarbeitern "Danke" zu sagen. Auf schriftlichem Weg ging die Dankadresse an alle helfenden Hände der Heimatgemeinde, die, so Roder, mit vielen guten Ratschlägen und auch tatkräftig in den vergangenen 24 Jahren den Bürgermeister und damit die Kommune unterstützt haben.

In seinen Dank schloss der scheidende Rathauschef auch die Kollegen der Zweckverbände, denen die Kommune als Mitglied angehört, ein. Dabei würdigte er auch die gute Zusammenarbeit in den Verbandsversammlungen. Namentlich erwähnte Roder den Schlammersdorfer Bürgermeister Gerhard Löckler und den langjährigen Vorsitzenden des Wasserzweckverbandes, Vorbachs „Wasserpapst“ Willibald Hofmann.

Nach diesem "Vergelt's Gott" lobte der langjährige Bürgermeister das gute Miteinander im Kooperationsraum Vierstädtedreieck und in der NEW e.G. Auch die Architektur- und Ingenieurbüros sowie die Firmen, mit denen die Gemeinde in den zurückliegenden Jahren zusammenarbeitete, würdigte er als äußerst kooperativ und erfolgreich. Dass einem exzellenten Kenner staatlicher Förderprogramme auch ein Dankeschön an alle staatlichen Förderstellen leicht fiel, lag bei zum Teil sensationellen Zuschussquoten für die Gemeinde Vorbach auf der Hand.

So ergoss sich ein ganzes Füllhorn an Anerkennung auf die Fachbehörden. Werner Roder verwies insbesondere auf das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, das Wasserwirtschaftsamt Weiden, das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach und die Regierung der Oberpfalz. Zu den Dankadressen gehörte auch der Landkreis Neustadt/WN mit Landrat Andreas Meier und Amtsvorgänger Simon Wittmann. „Stets konstruktiv und kollegial“, bezeichnete der scheidende Bürgermeister diese Beziehung zum Wohle der Kommune.

Undenkbar wäre eine Gemeinde ohne ihre ehrenamtliche Kräfte. Diesem Personenkreis gehörte das Sonderlob Roders: „Die vielen Gemeindebürger, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten für die Heimat und ihre Menschen einsetzen, machen das Leben in den Dörfern erst so richtig lebens- und liebenswert.“ Der scheidende Rathauschef verband diese Wertschätzung mit der Bitte an alle Ehrenamtlichen, in ihrem Einsatz nicht nachzulassen und sich, an welcher Stelle auch immer, für die Mitmenschen einzubringen.

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