(do) Das große Feste im Kirchenjahr fand traditionell in Vorbach bereits am Mittwochabend statt. Der traditionellen Prozession ging ein Festgottesdienst in der Filialkirche Sankt Anna voraus, in dem Pfarrer Adrian Kugler von der Prämonstratenser-Abtei Speinshart mit einem Blick in das Neue Testament Jesu Alltagsleben beschrieb und daraus ähnliche Situationen im heutigen Leben ableitete.
Auch bei der Fronleichnamsprozession werde die Monstranz an Häusern vorbeigetragen, in denen der Alltag vorherrsche und gelacht und gestritten, gegessen, gefeiert und geschlafen werde. Die Prozession mit der Gegenwart Gottes in der Hostie sei deshalb auch ein Zeichen, die Eucharistie in das Alltagsleben der Menschen zu tragen und Anerkennung und Achtung für die täglichen Mühen auszusprechen.
Nach dem Gottesdienst zogen in einer feierlichen Prozession zahlreiche Gläubige, die Fahnenabordnungen der Feuerwehr Vorbach sowie der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Kommunionkinder und ein starker liturgischer Dienst durch den Ort und machten Station an den vier Altären, deren Vorfeld von zahlreichen helfenden Händen mit Blumenteppichen farbenfroh gestaltet hatten. Die Blumenteppiche vor der Kirche St. Anna und in der Ortsmitte vor dem Kriegerehrenmal waren ein besonderer Blickfang.













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