Vorbach
11.06.2018 - 15:41 Uhr

"Da Schreiner-Franz" feiert 80.

Viele Gratulanten bei Franz Hofmann.

Zahlreiche Gratulanten gratulierten dem „Schreiner-Franz“ (vorne, Zweiter von rechts) zum 80. Geburtstag. Unter ihnen waren natürlich die Verwandten mit Ehefrau Erika an der Spitze (links daneben) sowie die Bürgermeister Werner Roder (hinterste Reihe, links) und Gerhard Löckler (rechts), der auch sein Schwager ist. lgc
Zahlreiche Gratulanten gratulierten dem „Schreiner-Franz“ (vorne, Zweiter von rechts) zum 80. Geburtstag. Unter ihnen waren natürlich die Verwandten mit Ehefrau Erika an der Spitze (links daneben) sowie die Bürgermeister Werner Roder (hinterste Reihe, links) und Gerhard Löckler (rechts), der auch sein Schwager ist.

(lgc) Franz Hofmann ist in Vorbach allen nur als "Schreiner-Franz" bekannt. Und "Schreiner" ist nicht nur sein Hausname, sondern auch der von ihm einst erlernte Beruf.

Franz Hofmann ist 1938 als fünftes von sieben Kindern der Eheleute Margareta und Michael Hofmann in Vorbach geboren. Schon als Kind musste er im landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern kräftig mit anpacken. Nach der Schule in Vorbach arbeitete er als Schreiner bei der Firma Weiß und danach viele Jahre bei der Deutschen Bundesbahn. Auch nach seiner Pensionierung war Hofmann noch aktiv und kümmerte sich bei der Firma Empe (heute: Novem) um die Pflege der Außenanlagen. Richtig in Rente ist er erst mit 75 Jahren gegangen.

Im Jahr 1968 schloss Hofmann mit Erika Löckler aus Naslitz den Bund fürs Leben. Ein Jahr später kam Tochter Martina zur Welt. 1977 baute sich die Familie ein schmuckes Eigenheim am Ortsrand von Vorbach, in dem der Jubilar nun zusammen mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Schwiegersohn Gunar wohnt.

Franz Hofmann kann auf eine jahrzehntelange Mitgliedschaft in der Vorbacher Feuerwehr zurückblicken und hat sich auch darüberhinaus für seine Heimatgemeinde engagiert. So bedankte sich Bürgermeister Werner Roder besonders für den Einsatz des Jubilars beim ehrenamtlichen Bau der Bürgersteige in den 1990er Jahren. "Diese gemeinsame Aktion hat nicht nur den Zusammenhalt gesteigert, sondern unser Dorf auch deutlich sicherer gemacht. Das ist nicht zuletzt auch dein Verdienst", hob Roder hervor.

Um den großen Garten kann sich Hofmann aus gesundheitlichen Gründen inzwischen leider nicht mehr so kümmern wie in der Vergangenheit. Aber eine andere Leidenschaft hat er nicht aufgegeben: Seit 40 Jahren spielt er Lotto.

"Leider hatte ich noch nie einen Haupttreffer, aber einmal waren es immerhin 80 Mark, und die Hoffnung darf man nie aufgeben", merkt er an. Dieser Leitspruch hat den "Schreiner-Franz" sein Leben lang begleitet.




 
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