Oberbibrach hat jetzt eine Streuobstwiese: In Kooperation mit dem Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald und der Unteren Naturschutzbehörde legte die Gemeinde auf einer bisher intensiv landwirtschaftlich genutzten Fläche von zirka 2000 Quadratmetern entlang der Neustädter Straße eine solche Streuobstwiese an.
Äpfel, Kirschen, Birnen und Zwetschgen
Tatkräftig gingen Bürgermeister Alexander Goller, Zweite Bürgermeisterin Irmi Bauer, Mitarbeiter des Gemeindebauhofs, Diplom-Biologe Philipp Glaab als Vertreter der Naturparkverwaltung und einige Gemeinderäte zu Werke. Auf dem Gelände verteilt pflanzten sie insgesamt 13 Obstbäume. Die Hoffnung der Akteure ist groß, dass sich aus den Äpfel-, Kirschen-, Birnen- und Zwetschgenbäumchen bald ertragreiche Obstbäume entwickeln.
Denn: "Was man kennt, das schützt man auch besser", war der Leitgedanke von Bürgermeister Alexander Goller und des Vorbacher Gemeinderates. Dieser bestätigte sich auch bei der jüngsten Pflanzaktion zum Erhalt der Artenvielfalt. Dieser Gedankengang habe Verfassungsrang, wie der Bürgermeister betonte. Denn die vorrangige Aufgabe von Staat und Kommunen sei auch, die heimische Fauna und Flora und deren biologische Vielfalt zu pflegen. Dazu zählen Vorbachs Kommunalpolitiker auch die Anlage von Streuobstwiesen.
Blühwiese im Frühjahr
Ergänzend zur Streuobstallee soll im Frühjahr eine Blühwiese entstehen. Die Gesamtkosten der Aktion bezifferte Bürgermeister Alexander Goller auf zirka 1000 Euro, die mit 90 Prozent Zuschuss aus dem Topf des Bayerischen Landschafts- und Naturpflegeprogramms gefördert wird. Der Bürgermeister kündigte zudem weitere Pflanzaktionen, zum Beispiel entlang des Radweges Oberbibrach-Münchsreuth und in Höflas, an.























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