Die Anfrage von CSU-Fraktionssprecher Alexander Goller nach der persönlichen Denke des Bürgermeisters Werner Roder zum Thema Windkraft im Speinsharter Forst löste einen längeren Diskurs aus. Irgendwoher müsse der Strom ja kommen, urteilte Roder. Das Ziel sei Stromgewinnung aus regenerativen Energiequellen. Dazu zählte er auch die Windkraft in der Region. Denn ohne Windkraft sei die Energiewende nicht machbar, urteilte der Bürgermeister. Der Sitzungsleiter erinnerte zudem an einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zum Thema Windkraftstandorte in der Region. Weitblickend sei dieser Beschluss schon vor dem Super-Gau in Fukushima und vor der bundesdeutschen Energiewende gefasst worden. Zur Umstellung auf erneuerbare Energien gehöre allerdings auch Energieeffizienz und die Bereitschaft der Bevölkerung, in einen Stromsparmodus zu schalten, bemerkte Roder.
Auch Windräder im Gebiet um Vorbach, Speichersdorf und im Speinsharter Forst seien machbar, unterstrich der Bürgermeister. Als wesentlichen Vorbehalt nannte er die naturschutzrechtlichen Prüfungen. Als Partner biete sich zum Beispiel die Bürger-Energie-Genossenschaft West an, die ebenfalls den Bau von Windkraftanlagen in der Region forciere, erklärte Roder auf eine weitere Nachfrage von Goller. Nicht erbaut ist allerdings CSU-Gemeinderätin Margarete Kreutzer von den Bemühungen der Gemeindespitze. "Warum muss alles bei uns sein", fragte sich die Gemeinderätin und kritisierte monströse Windkraftanlagen mit bis zu 250 Metern Höhe.












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