Vorbach
29.10.2021 - 10:51 Uhr
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Vorbacher Bürgermeister und Gemeinderat verabschieden ehemalige Kollegen

Abschied muss man nehmen, nicht erdulden, sagt ein geflügeltes Wort. In Vorbach verzichteten gleich vier Ratsmitglieder zum Ende der Wahlperiode auf ihr Mandat. Coronabedingt wird die offizielle Verabschiedung erst jetzt nachgeholt.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Coronabedingt verabschiedet die Gemeinde Vorbach die zum Ende der kommunalen Wahlperiode 2020 ausgeschiedenen Mandatsträger verspätet in einer Sondersitzung des Gemeinderates. Unser Bild zeigt die ehemaligen Ratsmitglieder Konrad Schweiger, Gerd Retzer, Angelika Thurn und Heinrich Schatz (von links) mit Bürgermeister Alexander Goller (Mitte). Bild: do
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Coronabedingt verabschiedet die Gemeinde Vorbach die zum Ende der kommunalen Wahlperiode 2020 ausgeschiedenen Mandatsträger verspätet in einer Sondersitzung des Gemeinderates. Unser Bild zeigt die ehemaligen Ratsmitglieder Konrad Schweiger, Gerd Retzer, Angelika Thurn und Heinrich Schatz (von links) mit Bürgermeister Alexander Goller (Mitte).

Dankbarkeit war das Wort der Stunde bei einer Sondersitzung des Vorbacher Gemeinderates. Bürgermeister Alexander Goller würdigte die vielen Verdienste der bereits zum 30. April 2020 mit Ablauf der Wahlperiode ausgeschiedenen Ratsmitglieder: „Heute darf ich noch einmal ganz offiziell für euren Einsatz im Dienst um das Gemeinwohl und für Eure Beiträge zur positive Gemeindeentwicklung danken.“

Schätzenswert, ruhig, sachlich, hilfsbereit und vermittelnd charakterisierte der Bürgermeister seine ehemalige Kollegin Angelika Thurn: „Jedes Gespräch mit dir brachte Gewinn.“ Gewinnbringend seien auch die Leistungen für die Kommune gewesen. Thurn war von 2008 bis 2020 Mitglied des Gemeinderates und gleichzeitig zweite Bürgermeisterin.

Auch die „unersetzbare Fachkompetenz“ eines stets offenen und sachlichen Konrad Schweiger sprach Goller an. Beruflich beim Bayernwerk im Einsatz habe auch die Gemeinde von den Erfahrungen Schweigers profitiert. Zwei Wahlperioden war er ab 2008 Mitglied der Ratsversammlung.

18 Jahre im Gemeinderat waren es für das Oberbibracher Urgestein Heinrich Schatz, den der Bürgermeister in „höchsten Tönen“ lobte. Goller verwies unter anderem auf den Einsatz des „Biwrichers“ für die Ortsentwicklung seines Heimatdorfes. In seiner Funktion als zweiter Bürgermeister habe sich Schatz auch intensiv für übergreifende Gemeindebelange eingesetzt. „Es war mir ein Anliegen, mit dem Zugpferd Werner Roder alle Ortsteile der Gemeinde voranzubringen“, sagte Schatz, der das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters von 2002 bis 2008 ausübte. Mitglied des Gemeinderates war er von 2002 bis 2020.

Auch einen langjährigen dritten Bürgermeister gab es zu verabschieden. Von 2008 bis 2020 einer der Stellvertreter Roders war Gerd Retzer in der Sondersitzung das dienstälteste Ratsmitglied, das sich aus dem kommunalen Leben zurückzog. Von 1996 bis 2020 gehörte Retzer 24 Jahre dem Gemeinderat an. Bürgermeister Goller erinnerte an eine Fülle von Leistungen für Vorbach und verwies beispielhaft an das langjährige Engagement bei der Feuerwehr, als Vorsitzender des Kulturvereins, als Dorfwirt, als Organisator der Vorbacher Freidamusi und immer noch als Seniorenbeauftragter der Gemeinde.

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Vorbach18.10.2021
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