Wackersdorf
03.01.2022 - 10:35 Uhr

Entschuldigung alleine reicht da nicht

Der Verursacher eines Unfalls auf der A 93 bei Schwandorf entschuldigt sich zwar, verschwindet aber dann. Ihn erwarten nun Anzeigen.

Die Polizei nahm eine Unfallflucht auf, die auf der A 93 begangen wurde. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Die Polizei nahm eine Unfallflucht auf, die auf der A 93 begangen wurde.

Am Neujahrstag gegen 14.40 Uhr fuhr ein 31-jähriger Teublitzer mit seinem Audi an der A-93-Anschlusstelle Schwandorf-Mitte in Fahrtrichtung Holledau auf. Als er sich bereits auf der rechten Spur befand, fuhr ein 41-jähriger Pkw Lenker aus der Tschechischen Republik mit seinem VW hinten auf. Der Teublitzer schleuderte noch mit seinem Fahrzeugheck gegen die Mittelschutzplanken und kam dann auf der linken Fahrspur zum Stehen. Der Unfallverursacher entschuldigte sich anschließend noch und flüchtete dann von der Unfallstelle. Er konnte jedoch kurze Zeit später in einem Waldstück vorläufig festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Grund für seine Flucht dürfte wohl gewesen sein, dass er nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und sich ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz (Nunchaku) in seinem Fahrzeug befand. Zudem gab er an, kurz vor dem Verkehrsunfall eingeschlafen zu sein. Er muss nun mit einem Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen. Der Gesamtschaden an den Pkws und den Mittelschutzplanken wurde von den aufnehmenden Beamten der Autobahnpolizeistation Schwandorf auf etwa 16 000 Euro geschätzt.

Nabburg03.01.2022

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