21.09.2021 - 10:13 Uhr
WackersdorfOberpfalz

Die etwas anderen Fragen an ... Tina Winklmann (Grüne, Schwandorf)

Mit Lederjacke und Chucks in den Bundestag? Direktkandidatin Tina Winklmann im Kreuzverhör der anderen Art: Die Grüne über Humor, Krümel und einen unbezahlbaren Strampelanzug.

Tina Winklmann kandidiert für die Grünen für den Bundestag im Wahlkreis Schwandorf.
von Julian Trager Kontakt Profil

Die 41-Jährige stammt aus Wernberg-Köblitz und lebt in Wackersdorf. Winklmann ist die Oberpfälzer Bezirksvorsitzende der Grünen. Für die Partei kandidiert sie im Wahlkreis Schwandorf für den Bundestag.

ONETZ: Mal ehrlich: Wie oft haben Sie in der Pandemie gegen die Corona-Regeln verstoßen? Welche war’s oder waren es?

Tina Winklmann: Gemeinsam gegen die Pandemie, das ist die Losung. Die Solidarität steht hier für mich an erster Stelle, aus diesem Grund habe ich mich natürlich an die Corona-Regeln gehalten.

ONETZ: Würden Sie sich auch in Lederhose oder Dirndl in den Bundestag setzen?

Tina Winklmann: Ich bevorzuge hier die Lederjacke und Chucks, kleidsam, stillsicher und einfach ich.

ONETZ: Über welche peinliche Aktion von Ihnen können Sie heute lachen?

Tina Winklmann: Da ich sehr viel über meine Aktionen lachen kann, lächle ich gerade vor mich hin und kann mich nicht entscheiden, welche Aktion ich hier aufführen soll. Peinliche Aktionen gehören zum Leben und erheitern es. Wer über sich selbst auch mal lachen kann, ist entspannter und gesteht sich selbst auch mal Fehler ein.

ONETZ: Beschäftigen Sie zu Hause eine Reinigungskraft oder machen Sie selbst sauber?

Tina Winklmann: Selbst produzierte Krümel müssen selber entsorgt werden, sonst ist es ja nur der halbe Spaß beim Krümeln. Alleine schon der innerliche Aufschrei: „Doof wieder was runtergefallen, jetzt muss ich schon wieder den Staubsauger holen.“

ONETZ: Was ist das teuerste Kleidungsstück, das Sie besitzen?

Tina Winklmann: Das ist definitiv mein erster Strampelanzug. Diesen hat meine Mutter aufgehoben und ihn mir beim Auszug mitgegeben. Der ist mir so teuer, dass er unbezahlbar ist. Da ich ein Winterkind bin, war ich damals bei der Heimreise vom Krankenhaus auch bestimmt sehr dankbar dafür.

ONETZ: E-Bike oder noch normales Fahrrad – wie sind Sie unterwegs?

Tina Winklmann: Seit letztem Jahr mit einem E-Bike (Pedelec). So kann Frau ganz unverschwitzt zu Terminen in der näheren Umgebung mit dem Rad anreisen und die Ladesäulen vor Ort gleich mal testen.

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Hintergrund:

Die Serie

Reden wir mal über was anderes: Wir haben den Direktkandidaten der größeren Parteien allesamt dieselben Fragen gestellt. Dabei geht es nicht um Politik, sondern um Privates.

 

 

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