„Die Trauerkultur hat sich völlig verändert“, betont Wilfried Lang. Als örtlicher Bestatter ist er in die Planungen der neuen Trauerhalle in Wackersdorf involviert. Seit Jahren beobachtet er laut einer Mitteilung der Gemeinde unterschiedliche Entwicklungen: „Zum einen haben wir immer weniger Erdbestattungen. Mittlerweile entfallen rund 90 Prozent auf Urnenbegräbnisse“, so Lang. Zum anderen entfalle durch diesen Trend die Möglichkeit, sich wirklich von dem verstorbenen Menschen verabschieden zu können.
Das würden die hinterbliebenen Angehörigen aber wollen. Laut Bürgermeister Thomas Falter werde die neue Trauerhalle deswegen mit einem Verabschiedungsraum ausgestattet. Neben einem ansprechenden Interieur werde auch Beamertechnik für Fotos oder eine Musikanlage installiert. Natürlich werde es auch wieder einen großen Raum für Trauerfeiern geben. 600.000 Euro investiert die Gemeinde Wackersdorf in das Projekt. Bis kurz vor Allerheiligen soll der Umbau abgeschlossen sein. Das Gebäude wird unter anderem auch mit neuen Sanitäranlagen ausgestattet.
Wie Bürgermeister Thomas Falter betont, sollen in 2024 die umgebenden Außenanlagen erneuert werden. Hier wird dem Bürgerwunsch nach zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und Schattenspendern Rechnung getragen.













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