21.06.2018 - 11:56 Uhr
WaidhausOberpfalz

15 Jahre und kein bisschen leise

Die Waidhauser "Damen-Big-Band" feiert ihr Jubiläum mit einem fast sechsstündigen Musik-Marathon. Von ihrem Gründer bekommt sie ein besonderes Geschenk.

Die Waidhauser "Damen-Big-Band" feierte ihr 15jähriges Bestehen mit einem fröhlichen Sommernachtsfest.
von Josef ForsterProfil

Das Fest der "Damen-Big-Band" unter Leitung von Simone Dietl zum 15-jährigen Bestehen im Innenhof des Bistros "Flamingo" wird als Glanzpunkt in die Chronik eingehen. Vom ersten Augenblick an harmonierte die musikalische Unterhaltung mit dem auf vielfältige Weise eingestreuten Humor. Wenn Dietl das Publikum etwa wissen ließ "Wir sind die passende Umrahmung für Taufen, Geburtstage, Hochzeiten und neuerdings auch Scheidungen", blieb den Gästen kein Lacher im Halse stecken. Zu so ziemlich jeden Titel wusste eine der drei Hauptakteurinnen etwas Lustiges, was die gute Laune im weiten Rund am Laufen hielt.

Bei der Lieder-Auswahl schöpfte das Orchester aus einem großen Repertoire, das sich keinesfalls nur auf Big-Band-Titel beschränkte. Schlager von Udo Jürgens oder Andrea Berg standen ebenso auf dem Programm der langen Nacht, wie rockige Balladen und Musical-Medleys. "Ich will 'nen Comboy als Mann" oder "Der weise Marabu" luden zum Mitsingen ein. Schreinermeister Norbert Karl aus Eslarn bestätigte: "Ich habe es bis heute nicht bereut, die Band auf meinem Geburtstag spielen zu lassen."

Zu später Stunde galt die gesamte Aufmerksamkeit "einem wichtigen Mann in der Geschichte des Ensembles". Dietl holte dazu Hermann Mack nach vorne, der die Idee zur Gründung der Gruppe hatte. Mack musste dies schon geahnt haben, denn er überraschte die Damen mit einer fantasievollen Erdbeertorte in Form eines kleinen Klavierflügels mitsamt Tasten.

Da geriet das Geschenk, ein aktuellen Posters der Band, beinahe in den Hintergrund, was jedoch durch das Ständchen "So ein Mann, so ein Mann" sofort live aufgewertet wurde. Gerne nahmen die Instrumentalistinnen die Torte unter heiterem Wortwechsel durch Cornelia Kraus entgegen. Über alle Lieder, Späße und Moderationen hinaus, reckten viele Besucher im Laufe des langen Abends die Hälse noch mehr in die Höhe. Das war immer dann der Fall, wenn die Musikerinnen ehemalige Mitwirkende unter den Gästen erspähten und unter Anführung so mancher Anekdote und kurzer Vorstellung zu sich auf die Bühne holten. As es auf Mitternacht zuging, mussten die Aktiven selbst ihrem fast sechsstündigen Musik-Marathon Tribut zollen.


Bandgründer Hermann Mack spendierte eine Erdbeertorte mit Symbolcharakter. Bild: fjo
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