Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Dienstagnachmittag bei Grenzkontrollen auf der A 6 einen 43-jährigen verurteilten Waffenschmuggler festgenommen. Der Mann wurde als Passagier in einem Kleintransporter bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert, teilt die Polizei mit. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten ein Fahndungsersuchen der Justiz fest. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf hatte einen Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn erlassen, da er eine Geldstrafe in Höhe von 1236 Euro nicht bezahlt hatte.
Das Gericht hatte den Mann im November 2024 wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zu dieser Geldstrafe verurteilt. Ersatzweise drohte ihm eine mehrwöchige Freiheitsstrafe. Der Verurteilung lag eine Kontrolle durch Zollbeamte im März 2024 auf der A 3 zugrunde, bei der mehrere verbotene Gegenstände in seinem Fahrzeug gefunden wurden, darunter Schlagringe, Elektroimpulsgeräte, Präzisionsschleudern und Springmesser, heißt es weiter im Bericht der Polizei. Diese Gegenstände unterliegen in Deutschland dem Verbot nach dem Waffengesetz.
Die Bundespolizisten vollstreckten den Haftbefehl an der A 6. Noch während der Kontrolle beglich der 43-Jährige seine Justizschulden vollständig, wodurch er der Ersatzfreiheitsstrafe entging und seine Reise fortsetzen konnte.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.