Waidhaus
22.07.2022 - 12:27 Uhr

Abkochanordnung für Trinkwasser in Waidhaus gilt weiter

Die Ursache für die Verkeimung im Trinkwasser der Hochzone in Waidhaus ist noch nicht gefunden, das Wasser muss weiterhin abgekocht werden. Der Bürgermeister bittet die Bürger um Geduld.

In der Hochzone der Wasserversorgung Waidhaus sind geringe bakteriologische Verunreinigungen festgestellt worden. Das Gesundheitsamt Weiden hat eine Abkochanordnung erlassen. Bild: Bernd Weißbrod/dpa
In der Hochzone der Wasserversorgung Waidhaus sind geringe bakteriologische Verunreinigungen festgestellt worden. Das Gesundheitsamt Weiden hat eine Abkochanordnung erlassen.

Noch immer sind der Wasserwart und die Verantwortlichen in Waidhaus auf der Suche nach der Ursache für die geringe Verkeimung im Trinkwasser der Hochzone. Lediglich ein Coliformer Keim taucht abwechselnd in zwölf verschiedenen Orten zur Probenentnahme auf, wie der Markt Waidhaus in einer Pressemitteilung erklärt. Eine Regelmäßigkeit kann nicht festgestellt werden.

In der vergangenen Woche wurde der Hochbehälter von einer Fachfirma gereinigt und desinfiziert. Gleichzeitig werden die Leitungen im Bereich der Hochzone an verschiedenen Punkten täglich gespült. Trotzdem taucht der Keim immer wieder auf. Die Abkochanordnung kann erst aufgehoben werden, wenn an allen Probeentnahmeorten in mindestens drei aufeinanderfolgenden Proben keine Belastungen mehr festgestellt werden.

Die Laboruntersuchungen dauern in der Regel zwei Tage. Deshalb hinkt das Ergebnis den getroffenen Maßnahmen immer hinterher. Bürgermeister Markus Bauriedl und sein Team stimmen sich eng mit dem Gesundheitsamt ab und sind mit einem Ingenieurbüro in Kontakt, um eine dauerhafte, schonende Reinigung des Trinkwassers zu erreichen und künftige Abkochanordnungen zu vermeiden.

Erstes Ziel aber ist die aktuell geltende Abkochanordnung so schnell als möglich aufheben zu dürfen. Der Bürgermeister bittet die betroffenen Bürger weiter um Geduld und Verständnis.

 
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