11.07.2020 - 19:23 Uhr
WaidhausOberpfalz

Bauarbeiten in der "Bäckeröd": Rinne der Renner

Zur Lagebesprechung geben sich alle Beteiligten in der Freizeitanlage "Bäckeröd" ein Stelldichein. Dabei entpuppt sich das flexible Material aus Waidhaus als Knüller.

In sich hat es die Zusammenkunft von Bürgermeister Markus Bauriedl, Harald Heise, Christian Meier, Daniel Überall, Stefan Forster, Anna-Lena Grötsch, Albrecht Müller, Reinhard Mathy, Konrad Zetzl und Dietmar Hammerl (von links) auf der Baustelle der Freizeitanlage..
von Josef ForsterProfil

Viele Details der millionenschweren Maßnahme kamen bei der Abnahme der Tiefbauarbeiten zur Sprache. Bürgermeister Markus Bauriedl und Diplomingenieur Harald Heise vom Planungsbüro Schinkinger-Heise aus Mühldorf am Inn schauten ganz genau hin.

Großes Interesse zogen die ausführlichen Informationen von Reinhard Mathy von der jungen Waidhauser Firma "Poolshop24 GmbH" auf sich. Vor allem die umlaufende Rinne hat zu Beginn der Planungen für Diskussionen gesorgt. Nachdem die Rinne jetzt aus flexiblem PE-Material gefertigt wurde, konnte sie genau an die Rundungen des Beckens angepasst werden. Die umlaufende Rinne wurde direkt um das große Badebecken gesetzt, als wäre sie schon immer dort gewesen. Sie stört in keinster Weise den Gesamteindruck des Bades. Im Gegenteil: Durch die Umbauarbeiten erhielt das Badeareal ein professionelles „Face-Lift“.

Mit den Tiefbauarbeiten war die Firma Josef Reger Bau GmbH aus Vohenstrauß beauftragt. Bauleiter Daniel Überall und vor allem Vorarbeiter Stefan Forster leisteten auf der Baustelle hervorragende Arbeit. Gerade bei bestehenden Anlagen sind Umbauten mit viel Fingerspitzengefühl auszuführen.

Die neuen Pflasterflächen wurden inzwischen fertig gestellt und fügen sich sehr harmonisch in den Bestand ein. Die spitzen Waschbetonsteine am Beckeneingang wurden mit einer Betonmasse überspachtelt und geglättet. Damit dürften die teilweise schmerzhaften ersten Schritte in das Badebecken der Vergangenheit angehören.

Konrad Zetzl von der Waidhauser Firma ZZL fertigt jetzt noch eine Einstiegshilfe aus Edelstahl an, die bei der neuen Dusche zwischen Eingang und Biergarten, den Gästen das Betreten des Beckens erleichtern soll. Dietmar Hammerl und Anna-Lena Grötsch vom Bamler Bauingenieurbüro GmbH aus Vohenstrauß überwachten die Bauarbeiten vor Ort und berieten die am Bau beteiligten Firmen fachmännisch.

Nicht nur Bürgermeister Bauriedl, sondern auch Bauamtsleiter Christian Meier und Anlagenbetreuer Albrecht Müller zeigten sich froh über den Baufortschritt und die tadellose Ausführung.

Die noch fehlenden technischen Einbauten werden in den kommenden Wochen von der Fachfirma Kempe ausgeführt. Erst danach kann das Becken gereinigt und befüllt werden. Damit ist es jedoch noch nicht getan. Erst ein Durchströmungsversuch wird zum Abschluss zeigen, wie die umfassenden Umbauarbeiten die Beckenhydraulik verändert und dadurch der Infektionsschutz in der Freizeitanlage erhöht wurde.

Eine Öffnung wird es heuer allerdings nicht mehr geben. Dies liegt nicht nur an den wenigen verbleibenden Sommertage danach. Im Marktrat fiel bereits eine entsprechende Entscheidung, nachdem der Aufwand als "nicht zu bewältigen" eingestuft wurde. Einzig der Vitalpark und der Kinderspielplatz sollen in absehbarer Zeit wieder zugänglich sein.

Die Sanierungsarbeiten sind voll im Gange

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