Waidhaus
24.02.2026 - 17:48 Uhr

Bauhof Waidhaus unterstützt bei der Außengestaltung am Kinderhaus

Nach dem Beschluss des Marktgemeinderats wird sich der Bauhof bei der Gestaltung der Außenanlagen beim Kinderhaus beteiligen. Auch Eltern sind aufgerufen, mitzuhelfen.

Bei der Gestaltung der Außenanlagen beim Kinderhaus ist der kommunale Bauhof mit im Boot. Bild: pi
Bei der Gestaltung der Außenanlagen beim Kinderhaus ist der kommunale Bauhof mit im Boot.

Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Pfarrei St. Emmeram und der politischen Gemeinde zeigte sich erneut in der Sitzung des Marktgemeinderats am Montag. Das Kommunalgremium stimmte einstimmig dem Antrag der Katholischen Kirchenstiftung zu, den Bauhof bei der Gestaltung der Außenanlagen des Kinderhauses St. Emmeram zu unterstützen.

Bürgermeister Markus Bauriedl erklärte, die Kirchenstiftung habe als Hauptgrund das Überschreiten der finanziellen Möglichkeiten bei der Maßnahme angeführt. „Die Materialkosten werden jedoch vonseiten der Pfarrei übernommen“, kündigte er an.

Eltern können helfen

Nach dem Votum der Ratsmitglieder wird das Team des Bauhofs vor allem das Anlegen des Weges übernehmen. Dazu kommen die Pflasterung sowie die Herstellung der Fundamente und eines Fallschutzes, außerdem die Pflanzarbeiten.

„Wir werden das weitergeben“, antwortete der Rathauschef auf den Vorschlag der CSU-Fraktionssprecherin Nicole Hoch, die Eltern wegen Mitarbeit zu fragen. „Natürlich sind wir dafür“, sprach sie dabei im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Bauvorhaben werden genehmigt

Ebenso einstimmig verliefen die weiteren Tagesordnungspunkte. „Eine Genehmigung im Freistellungsverfahren ist nicht möglich“, sagte Bauriedl zum Bauantrag für einen Bungalow mit Garage auf einem Grundstück in der Gemarkung Waidhaus. Das Bauvorhaben weiche seinen Worten zufolge geringfügig von den Festsetzungen des Bebauungsplans „Im Kiesbeet“ ab. „Die Erschließung ist gesichert“, sagte der Bürgermeister. Der Marktgemeinderat stimmte den Befreiungen zu und erteilte das gemeindliche Einvernehmen.

Das galt auch für den Antrag zum Anbau eines überdachten Stellplatzes an die bestehende Garage in der Gemarkung Waidhaus. „Das Grundstück liegt nach dem Flächennutzungsplan im Außenbereich“, erläuterte der Sitzungsleiter. „Die Erschließung ist ebenfalls gesichert.“

In unmittelbarer Nähe zum bestehenden Wohnhaus sei laut Bauriedl die Errichtung eines weiteren Betriebsleiter-Wohnhauses erforderlich, ebenfalls in der Gemarkung Waidhaus. Da auch in diesem Fall die Erschließung gesichert sei, war das gemeindliche Einvernehmen zum Antrag auf Vorbescheid Formsache.

Keine Einwendungen hatte der Marktgemeinderat auch zum Antrag auf Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz. „Es geht um die Kapelle in Frankenreuth“, sagte Bauriedl. „Es stehen Sanierungsarbeiten an.“ Die entsprechende positive Stellungnahme geht daher an das Landratsamt.

Siedlergemeinschaft darf Wappen verwenden

„Die Genehmigung zum Führen von kommunalen Wappen durch Dritte soll nur erteilt werden, wenn nicht zu befürchten ist, dass damit einem Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb Vorschub geleistet werden könnte“, zitierte der Bürgermeister aus der entsprechenden gesetzlichen Regelung. Zum Antrag der Waidhauser Siedlergemeinschaft auf Nutzung des Marktwappens für Darstellungen des Vereins war er überzeugt: „Das ist nicht zu befürchten.“ Und so stimmte der Marktgemeinderat der Verwendung des Wappens bis auf Widerruf zu.

„Die Verwaltung hat zehn Kinder angeschrieben“, informierte Bauriedl zu dem bereits am 19. Januar behandelten Antrag der SPD-Fraktion auf Errichtung eines Bolzplatzes in Reinhardsrieth. „Von den sieben Rückmeldungen haben sechs Kinder ihr Interesse bekundet.“ Angesprochen worden sei auch, ob jemand ein Grundstück zur Verfügung stellen könne. „Das ist leider nicht der Fall“, bedauerte er. An die Verwaltung ging schließlich der Auftrag, die Grundstückssuche im „Woihauser Gmoibladl“ und in der Gemeinde-App zu veröffentlichen.

 
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