18.03.2019 - 13:24 Uhr
WaidhausOberpfalz

Bundespolizei beschlagnahmt illegale Waffen

Fahnder der Waidhauser Bundespolizei stießen bei der Kontrolle auf der A6 am Sonntagmorgen auf ein Karambitmesser und einen als Taschenlampe umgebauten Elektroschoker.

Bundespolizisten aus Waidhaus beschlagnahmten ein verbotenes Karambitmesser und ein Elektroimpulsgerät, das als Taschenlampe getarnt ist.
von Lena Schulze Kontakt Profil

Ein Karambitmesser, (sogenanntes "Caramba") und eine als Elektroschocker umgebaute Taschenlampe beschlagnahmten Fahnder der Waidhauser Bundespolizei bei der Kontrolle auf der A6 am Sonntagmorgen. Bei dem Karambitmesser handelt es sich in seiner Ursprungsform um ein sichelförmiges Gartenmesser mit Fingerloch aus dem asiatischen Raum. Nach dem deutschen Waffengesetz darf es in der Öffentlichkeit nicht mitgeführt werden. Verboten allerdings war die Taschenlampe in der Fahrzeug-Mittelkonsole des 29-Jährigen. Die vermeintliche Leuchte lässt sich laut Mitteilung der Bundespolizei per Knopfdruck in ein Elektroimpulsgerät verwandeln, das Stromstöße mit mehreren tausend Volt aussenden kann. Beide Waffen des Mannes beschlagnahmten die Fahnder. Der Mann erhielt eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Im Jahr 2018 deckten die Fahnder der Bundespolizeiinspektion Waidhaus mit ihren beiden Revieren in Bärnau und Weiden 249 Fälle illegalen Waffenschmuggels über die tschechisch-deutsche Grenze zwischen Waldsassen und Eslarn auf. Die Fälle häufen sich: 2017 waren es 232 und 2016 206 Fälle.

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