Waidhaus
09.03.2026 - 14:04 Uhr

Bundespolizei Waidhaus verweigert neun Personen die Einreise

Die Bundespolizei Waidhaus hat neun Personen die Einreise verweigert und Strafverfahren wegen unerlaubter Einreiseversuche eingeleitet.

Die Bundespolizei Waidhaus hat neun Personen die Einreise verweigert. Symbolbild: Bundespolizei Waidhaus
Die Bundespolizei Waidhaus hat neun Personen die Einreise verweigert.

Am Freitagmorgen kontrollierten die Beamten einen 25-jährigen Ukrainer, der als Insasse in einem Fernreisebus auf der Route Krakau–Den Haag unterwegs war. Der Mann wies sich lediglich mit seinem ukrainischen Reisepass aus. Zusätzlich legte er ein slowakisches Dokument vor, das ihn jedoch nicht zum Reisen im Schengenraum berechtigt. Da dem Mann ein erforderliches Visum oder ein Aufenthaltstitel fehlte, wiesen die Beamten ihn nach Tschechien zurück.

In den frühen Freitagmorgenstunden überprüften Bundespolizisten einen 41-jährigen Moldauer in einem Fernreisebus von Prag nach Paris. Dabei stellten die Beamten fest, dass die tschechischen Behörden gegen den Mann eine Ausweisung aus der Tschechischen Republik sowie die Rückkehr in sein Heimatland angeordnet hatten. Zudem hatte er die zulässige Aufenthaltsdauer von 90 Tagen im Schengenraum um weitere 90 Tage überschritten. Auch er wurde nach Tschechien zurückgewiesen.

Am Freitagmittag stellten die Beamten einen 24-jährigen Türken in einem Fernreisebus von Prag nach Lyon fest. Er legte einen türkischen Reisepass sowie ein darin eingeklebtes polnisches Visum vor. Da der Gültigkeitszeitraum des Visums jedoch bereits überschritten war, verweigerten die Beamten die Einreise und wiesen den Mann nach Tschechien zurück. Gegen ihn leiteten sie ein Strafverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein.

In der Nacht auf Samstag kontrollierten Bundespolizisten einen 34-jährigen Usbeken, der als Passagier in einem Fernreisebus auf der Route Prag–Mailand unterwegs war. Der Mann legte neben seinem usbekischen Reisepass eine kroatische Aufenthaltserlaubnis vor, die bereits für ungültig erklärt worden war. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden die Beamten außerdem eine litauische Aufenthaltserlaubnis, die ebenfalls ihre Gültigkeit verloren hatte. Die Beamten verweigerten dem Mann die Einreise und wiesen ihn nach Tschechien zurück.

Im selben Bus überprüften die Beamten zudem einen 18-jährigen Ukrainer. Er händigte den Bundespolizisten einen gültigen ukrainischen Reisepass sowie eine polnische Asylregistrierung aus. Da diese Dokumente nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigen und weitere Aufenthaltsdokumente fehlten, wiesen die Bundespolizisten auch diesen Mann nach Tschechien zurück und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Am frühen Samstagmorgen kontrollierten die Beamten einen 50-jährigen Ukrainer in einem Fernreisebus. Der Mann führte lediglich einen ukrainischen Reisepass mit sich, in dem sich ein bereits abgelaufener deutscher Aufenthaltstitel befand. Weitere Dokumente konnte er nicht vorlegen. Bei der Fahndungsüberprüfung stellten die Beamten zudem fünf Aufenthaltsermittlungen wegen des Verdachts auf Computerbetrug fest, darunter eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Leipzig. Die Beamten wiesen den Mann nach Tschechien zurück und informierten die zuständigen Behörden.

Am Samstagmittag erwischten die Einsatzkräfte einen 25-jährigen Moldauer. Bei der Fahndungsabfrage stellten sie fest, dass gegen den Mann zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaften Mainz und Eberswalde wegen Diebstahls vorlagen. Zudem lag eine europaweite Ausschreibung Deutschlands vor. Sein Asylantrag war abgelehnt worden und er sollte abgeschoben werden. Die Bundespolizei leitete daraufhin Maßnahmen zur Rückführung in das Heimatland ein.

Am Samstagabend kontrollierten die Beamten einen 31-jährigen Nordmazedonier. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien stellten sie eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Bielefeld fest. Recherchen ergaben, dass der Mann bereits am Vortag durch die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel nach Tschechien zurückgewiesen worden war, da er trotz eines bestehenden Einreiseverbots versucht hatte, nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei plant nun die Rückführung des Mannes in sein Heimatland Nordmazedonien.

In der Nacht auf Montag stellten die Beamten schließlich eine 36-jährige Mongolin in einem Fernreisebus von Prag nach Brügge fest. Die Frau legte einen mongolischen Reisepass mit einem bereits abgelaufenen tschechischen Visum vor. Zusätzlich führte sie ein Dokument der tschechischen Behörden mit, das sie zur Ausreise aus Tschechien aufforderte. Auch ihr verweigerten die Bundespolizisten die Einreise. Ihre Rückführung in ihr Heimatland wird derzeit vorbereitet.

Diese Meldung ist mit Informationen der Bundespolizei Waidhaus und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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