02.12.2019 - 10:11 Uhr
WaidhausOberpfalz

Einstimmung nach Maß

Die Vereinsgemeinschaft kredenzt den Waidhausern einen Adventsmarkt mit vielen Neuerungen. Ein einziger ungebetener Gast kommt nicht so recht zum Zug.

Strahlende Gesichter auf beiden Seiten der Warentische lassen sich beim Waidhauser Adventsmarkt beständig ausmachen. Anbieter und Besucher freuen sich über ein rundum gelungenes Angebot.
von Josef ForsterProfil

Gemeinschaftssinn zeigte die Führungsriege des Kartells erneut und präsentierte einen rundum erneuerten Auftakt zur Weihnachtszeit aus einem Guss. Vorsitzender Tobias Kirner konnte sich auf sein engstes Helferteam aus Gerlinde König, Tamara Kirner, Manfred Schneider und Detlef König verlassen. Nirgends monierten Gäste irgend ein Manko und die Vereine freuten sich über die große Resonanz.

Einzig ein kräftiger und eisig wirkender „Böhmischer“ wehte im Grenzland, der gar nicht zum Anlass passte. Vor allem die Pfarrkirche und das Mesnerhaus hielten die kräftigen Windböen auf dem Freigelände aber gut im Zaum. So ließ es sich draußen und drinnen ab den Nachmittagsstunden bis weit in die Nacht hinein gut aushalten. Rund um die wärmenden Feueröfen versammelten sich stets Menschentrauben und vor den Buden bestimmte eine rege Nachfrage den Ablauf.

Zuvorderst gelang es den Organisatoren, den Platz im Freien mit Anbietern ringsum auszustatten. Bunt mischten sich hier die Imbissangebote der Vereine mit allerlei Fieranten. Für alle Besucher bestand darin jedoch erst der Anfang des üppigen Angebots mit mehreren neuen Händlern. Die Marktgemeinde stellte darüber hinaus das gesamte Gemeindezentrum im Rathaus als zusätzliche Aktionsfläche mit weiteren Verzehrmöglichkeiten zur Verfügung. Jeder Gast konnte deshalb selbst entscheiden, ob er im Freien oder im Warmen etwas essen und trinken wollte.

Die „Waidhauser Bläser“ eröffneten mit adventlichen Weisen aus den Fenstern des Trauzimmers das muntere Treiben. Zugleich begann sich die Emmeramskirche nebenan schön langsam zu Füllen. Viele Zuhörer wollten sich das Konzert des Nachwuchsorchesters nicht entgehen lassen. Als die letzten Töne verklungen waren und sich Musikanten und Publikum nach draußen begaben, herrschte bereits großer Zuspruch auf dem Marktgelände. Leicht tat sich Bürgermeisterin Margit Kirzinger mit den Dankesworten für die Vorbereitung und Durchführung, bevor sie offiziell die weihnachtliche Beleuchtung der Ortsmitte anknipste.

Kurz vor dem Abendläuten fuhr der Nikolaus mit Präsenten auf den Kirchplatz ein; bestens abgesichert von einer großen Schar aktiver Feuerwehrleute. Die von der Vereinsgemeinschaft vorbereiteten 250 Nikolaustüten reichten gerade so zur Verteilung unter allen Kindern.

Der Kartenvorverkauf für die Neujahrskonzerte des Musikvereins erwies sich als zusätzlicher Magnet. Gleiches galt für die Kaffeestube des Gesangvereins 1910 im Erdgeschoss des Gemeindezentrums.

In einer reichhaltigen Auswahl unterschiedlichster Waren gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.
Viele Besucher kommen zum Adventsmarkt der Vereinsgemeinschaft am Kirchplatz.

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