Falschgeld im Reisebus gefunden

Waidhaus
03.08.2022 - 15:34 Uhr

Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Dienstag im Gepäck eines 18-Jährigen mehrere gefälschte Geldscheine gefunden. Der Mann war mit dem Reisebus auf der A6 unterwegs. Die Polizei gibt Tipps, wie man sogenannte "Prop Copy"-Scheine erkennt.

Eine gewaltige Menge an gefälschten Geldscheinen hat die Bundespolizei in einem Reisebus auf der A6 am Parkplatz Ulrichsberg-Nord bei Waidhaus gefunden.

Eine gewaltige Menge an gefälschten Geldscheinen hat die Bundespolizei in einem Reisebus gefunden. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, haben die Beamten den Bus in der Nacht zum Dienstag auf der A6 am Parkplatz Ulrichsberg-Nord bei Waidhaus kontrolliert. Im Bus waren mehrere Personen – bei einem 18-Jährigen Tschechen konnten die Polizisten das Falschgeld in mittlerer, vierstelliger Höhe sicherstellen. Es handelte sich dabei um sogenannte "Prop Copy"-Scheine – Geldscheine, die kopiert werden, allerdings ohne Sicherheitsmerkmale, wie die einzelnen Wasserzeichen. Deshalb konnten die Beamten die Noten auch schnell als "falsch" identifizieren. Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldfälschung übernommen.

Immer wieder gelingt es Geldfälschern, falsche Geldscheine in Umlauf zu bringen, die echten Banknoten auf den ersten Blick täuschend ähnlich sehen. Die Polizei Oberpfalz warnt eindringlich vor deren Verwendung. Echtes Geld sei meistens leicht erkennbar. Alle Banknoten haben Wasserzeichen und Sicherheitsfäden. Mit einer Kippbewegung aus dem Handgelenk können Verbraucher diese Sicherheitsmerkmale überprüfen – beispielsweise haben Banknoten auf der Rückseite einen Glanzstreifen.

Wer Falschgeld bekommt, dürfe es keinesfalls zurück- oder an andere Personen weitergeben. Das Falschgeld solle schnellstmöglich in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte gesteckt sowie der Polizei übergeben werden, heißt es.

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